Re: erstrebenswert an der Wut/ Vorsicht könnte triggern

Geschrieben von Marah am 24. Februar 2011 17:06:41:

Als Antwort auf: Re: erstrebenswert an der Wut geschrieben von Aufgetaucht am 24. Februar 2011 16:18:14:

>Hallo Marah,
>ich kann sagen, dass mir Bonding sehr geholfen hat bei der Aufarbeitung des Traumas. Ich habe Bonding auch in der Klinik gemacht.
>Hier eine Beschreibung, die ich aus dem Internet kopiert habe:
>
>Bonding nach Dan Casriel
>Eine der wichtigsten "Entdeckungen" von Dan Casriel war, dass jeder Mensch ein angeborenes Bedürfnis nach emotionaler Offenheit und wohltuender Nähe hat, nach liebevollem Kontakt und respektvoller Annahme, kurz nach verbunden sein, d.h. nach BONDING (to be bonded = verbunden sein). In unserer Kultur werden diese Bedürfnisse nicht ausreichend befriedigt. Die Folge des Mangels sind Süchte, Ängste und andere leidverstärkende Verhaltensweisen.
>Dan Casriel entwickelte einen einzigartigen emotionsorientierten Lernprozess, in dem der Zugang zu den fünf Basisgefühlen: Schmerz, Wut, Angst, Freude und Liebe verbunden wird mit positiver mitmenschlicher Nähe und Verbundenheit. Die so wiedergefundene Kraft der Gefühle kann dann genutzt werden, um selbstzerstörerische Verhaltensweisen aufzugeben und neue positive Einstellungen zu sich und zu anderen anzunehmen. Emotionaler Ausdruck und Bonding, d.h. emotionale Offenheit und körperliche Nähe mit anderen Menschen, ermöglichen uns, alte einschränkende Lebenskonzepte zu verändern und Beziehungen so zu gestalten, wie wir es wünschen. Ziel ist es, die Bindungsfähigkeit und Lebendigkeit zu fördern.


Danke Aufgetauchte

Ja, das stimmt das ist wichtig, aber das ist ja grade mein Problem
WIE BEKOMME ICH DAS ?
Weißt du als Kind hatte ich das alles nicht, als junger Erwachsener war ich nicht in der Lage Bindungen einzugehen und je mehr ich an mir gearbeitet habe, je mehr wurde mir auch bewußt und konnte ich fühlen das mir menschliche Nähe fehlt.
Aber es reicht nicht an sich und den eigen Selbstwert zu arbeiten, es reicht nicht Blockaden zu lösen
Es ist doch trotzdem Niemand da.
Klar habe ich Freunde, die mir wichtig sind, die einen auch mal in den Arm nehmen aber das ist zuwenig.
Manchmal wünschte ich mir ich hätte keine Therapien gemacht,
ich würde weiter vor Nähe weglaufen und mich betäuben.
Weil das Bewußtsein was fehlt und alles von meiner Seite tun um Bindungsfähiger zu werden
und denoch keine Nähe zu bekommen tut so unendlich weh
Manchmal denke ich ich werde nicht an meiner Kindheit zerbrechen
sondern daran nie auch nur eine minimale Chance im Leben zu bekommen auf etwas Wärme und Glück
Und dann denke ich es ist besser diese Bedürfnisse weit weg zu verschließen
und lieber zu akzeptieren das es das nicht für mich geben wird.
Als mich zu öffnen und doch nur abgelehnt zu werden.
Ich finde da keinen Ausweg für mich




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