Re: erstrebenswert an der Wut/ Vorsicht könnte triggern
Geschrieben von Marah am 25. Februar 2011 21:35:40:
Als Antwort auf: Re: erstrebenswert an der Wut/ Vorsicht könnte triggern geschrieben von sehnsucht am 25. Februar 2011 19:52:36:
Hallo SehnsuchtIch empfinde das anders.
Es ist nicht für mich ertsrebenswert wütend zu sein
Wut erschöpft mich auch, kostet Energie, da hast du Recht.Was für mich erstrebenswert ist ist meine Gefühle wahrnehmen
ohne mich dafür zu schämen, ohne zu verdrängen, unterdrücken
und auch zu lernen sie zu zeigenAuch Gefühle die sich nicht "gehören"
Das heißt nicht das ich gegen andere wüte,
oder anderen mit meiner Wut schade.Ich kann verstehen was du meinst.
Ich habe meine Tochter sehr jung bekommen,
ihr Vater hat sich schon in der Schwangerschaft aus den Staub gemacht
und so stand ich ohne Verwandte oder engere Feunde mit ihr alleine da.Mir ging es seelisch und körperlich sehr schlecht.
Ich hatte nach einen Kaiserschnitt eine Entzündung im Unterleib usw.
Ich habe es nicht geschafft Sie so zu lieben wie ich dachte das eine Mutter ihr Kind lieben muß,
Sie hat sehr viel geschrien und ich war hoffnungslos überfordert und..... wütend.Ich habe mich sooo sehr gehasst dafür und ich hatte Angst,
ich hatte Angst irgendwann bricht das alles aus mir raus und ich schlage zu.
Aber ich habe nicht geschlagen, ich bin zum Jugendamt gegangen und habe um Hilfe gebeten
und mich auch dafür gehasst und als Versagerin gefühltIch möchte mich nicht mehr hassen, ich möchte die Wut auch nicht mehr gegen mich richten,
ich möchte auch nicht wie ein Druckkopftopf das es innen in mir brodelt.
Ich möchte mir selber erlauben, das Recht geben diese Wut aus mir rauszulassen,
ja ich möchte auch Jemand sagen können ich bin stinksauer und trotzdem gemocht werden.
Ich möchte nicht diese zerstörerische Wut die anderen oder mir schaden will,
ich möchte authentisch wütend sein können.War das jetzt zu durcheinander oder konnte ich rüberbringen was ich meine ?
Liebe Grüße von Mara
>hallo ihr
>hört sich so an wie so einige übungen die auch in kliniken angeboten werden
>hochachtung vor euch wenn ihr das könnt. so was kann ich im alltag doch bestimmt nicht als übungen.
>nach wie vor halte ich wut haben zu wollen für verwunderlich.
>wenn ihr sie nicht spüren könnt. beobachten geht doch.
>wie sieht jemand aus der wütend ist. wie jemand an den die wut gerichtet ist.
>ist es wirklich erstrebenswert durch wut ein ziel zu erreichen?
>soll ich jemand bewundern der durch seinen wutausbruch seine wünsche erreicht?
>wütend kann ich schon werden. seit fast 30 jahren erziehe ich meine kids.
>die lieben nun gar nicht mehr so kleinen haben langjährige erfahrung wie man seine mutter mal aus der ruhe bringen kann. man sollte nicht glauben wie viel fantasie die dafür aufbringen können.
>was gutes erreichen kann ich weit aus besser, wenn es mir gelingt nicht wütend zu werden.
>wut hat für mich eine zerstörende kraft.
>ich bin stark du bist schwach. stark sein kann ich besser ohne wut.
>wegen wütenden habe ich in meinem leben schon zu viel erleiden müssen.
>meine kraft und energie möchte ich bestimmt nicht an wut verschwenden.
>eure sehnsucht
- Re: erstrebenswert an der Wut/ Vorsicht könnte triggern sehnsucht 26.02.2011 20:24 (4)
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