Re: Gegenwart annehmen

Geschrieben von DRSBo am 04. März 2008 13:25:53:

Als Antwort auf: Gegenwart annehmen geschrieben von kleineRaupe am 04. März 2008 10:45:50:

Hallo liebe kleine Raupe

Jeder nimmt etwas anders wahr, das ist auch schön denke ich, vielseitig eben zwinker
So nahm ich wahr, irgendiwie ist das, was Du schreibst auch ein Kampf gegen die Vergangenheit, kein annehmen dieser oder eine Zusammenarbeit.
Ich müsste aber dazu eigentlich auch Schweigen da ich selber nicht anders bin in meiner Wahnehmung meiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Im Hier und Jetzt zu leben fällt sehr vielen Menschen schwer.
Da müssen Menschen nicht einmal sowas schlimmes wie wir erleben mussten erlebt haben.
Das rießen Packet, was wir alle tragen macht es da natürlich sehr viel schwerer.

Aber etwas ganz positives kann ich dabei auch sehen, unsere Aufmerksamkeit uns gegenüber bzw. unsere Wahrnehmung uns gegenüber.
Auch wenn es vielleicht bei vielen nicht kanalisiert ist und ziemlich durcheinander ist.
Ich fragte mich schon oft, was wäre wenn... und immer wieder komme ich auf einen Punkt und Frage, wäre ich immer noch so wie jetzt oder doch ganz anders?
Gruselig finde ich es wenn ich denke, ok, ich hätte all dieses nicht gehabt und dann? Ich wäre vielleicht ein " Ars***" oder sowas von arogannt oder auch so rücksichtslos wie der Ein- oder Andere ... oder auch so jemand, der auf Macht und Gir aus ist usw... und dann muss ich sagen, ist es mir dann doch so wie es jetzt gerade ist viel lieber zwinker Mag sein dass ich nicht dazu geeignet bin in der Wirtschaft z.B. die Ellenbogen ein zu setzen und daran dann scheitere weiter zu kommen aber ich weiß es halt auch nicht. Also kann ich immer wieder (was mir natürlich auch immer wieder passiert) meiner Vergangenheit hinter her rennen und sagen und fragen warum? aber es ändert sich ja im Hier und Jetzt nichts daran dass dies gewesen ist.

Ich habe da immer wieder ein nettes Bild:
Ich kann einen Weg im Dauerlauf begehen und dann auf der Mitte der Strecke stehen bleiben weil mir einfach die Puste aus geht oder ich gehe diesen Weg mit ganz kleinen, vielen Schritten und komme dann ausgeruht und gelassen vielleicht an. zwinker

Unsere Geduld spielt da eine große Rolle.
Geduld im Sinne von zu uns auch stehen, uns annehmen und mit uns achtsam und freundlich sein, nicht dagegen angehen und drängeln und dann schimpfen, wenn wir nicht weiter können.

Nur, da sind wir dann wieder auch im Thema Gesellschaft und Wirtschaft.
Geld z.B. bestimmt auch unser Leben zum großen Teil. Mag sein dass ich da auch sehr beeinflusst bin von meiner Vergangenheit. Ich habe halt zu oft mitbekommen wie diese Geldsorgen in der Familie gewesen sind. Thema Geld war immer da. Zu oft habe ich Streitigkeiten erlebt in dieser Beziehung. Zu oft habe ich mitbekommen wie meine Mutter aus Verzweiflung weihnte weil sie nicht weiter wußte. Ich schreibe gerade aus der Sicht des kleinen Dirk.
Und jetzt beobachte mal ganz bewußt die Menschen und Medien.
Was kommt darin vor, wie nimmst Du die Welt wahr?
Hecktik, Druck usw. Du musst sonst.... Ich für mich nehme wahr, Arbeitslose sind faul, dumm und wollen einfach nicht arbeiten sonst hätten sie schon längst eine Arbeit, es geht nicht um warum kann er nicht arbeiten, was fehlt ihm oder ihr oder was können wir als Gesellschaft machen damit dieser mehr Unterstützung und Halt bekommt... gleichzeitig sehe ich, wie ein Status wichtig ist. Was hast Du geschafft... Wenn ich in der Stadt sehe wie acvhtlos man an die sogenannten " penner " vorbei geht dann wirds mir schon übel, sowas mag man nicht sehen. Ganz selten (und ich nehme mich da nicht raus) geht jemand auf diese zu und redet mit ihnen und versucht zu helfen usw... ach da gibt es so vieles was ich dazu schreiben könnte und wie ich das sehe aber das ist nicht das Thema hier.

Es fällt mir zugegebener Weise schon schwer im Hier und Jetzt etwas konkretes zu verändern.
Ich denke im Bezu auf mein soziales Umfeld gesehen ist es enorm schwer meine Wünsche und Hoffnungen um zu setzen, auch ich kenne das, wenn ich unter Menschen bin es mir ganz schlecht geht, das ist so automatisiert alles. Ich nehme zuerst bewußt klar das ich irgendwie in Ängste kommen wie sieht jemand mich, wie sehe ich denn aus, was denkt wer über mich, bei Jugendlichen und jung Erwachsene ist das ganz schlimm bei mir, ich denke es liegt daran was ich in mir sehe und vermisst habe usw. und schluss endlich kommt irgendwann der Punkt in dem ich in der Angst so verharrt bin dass ich da nur wieder ganz schwer raus komme wenn ich z.B. dann wieder alleine bin oder ich klammere alles aus, so das ich die Maske auf habe und auch innerlich nichts mehr spüren kann. Das letzte hilft mir natürlich enorm dann.
Wie aber nun kann ich dadurch dass ereichen was ich möchte? Denn all das, was da in mir passiert und ich verspüre ist u.a. meine Vergangenheit.
Ohne das Eine ab zu legen oder zu verändern werde ich schlecht das erreichen, was ich mir erwünsche und erhoffe, also auch Familie, Kinder usw.
Also iregndwie noch ein Teufelskreis...

Theoretisch weiß ich ja viel denke ich mal aber dies um zu setzten, das wäre der nächste Schritt.
Und daran scheitere ich zu oft. Natürlich versuche ich es immer weiter aber diese kelinen Schritte sind mir oft zu klein auch zwinker
Natürlich denke ich auch daran dass ich auch nicht jünger werde. Natürlich vergleiche ich vieles was nicht ok ist. Aber nur dadurch kann ich auch für mich abklären wo stehe ich denn jetzt gerade? Wie weit bin ich denn, was habe ich bisher für mich erreicht.
Hmm... der Eine würde sagen zu mir, sehr viel, jemand Anderer würde sagen, naja, viel ist das auch nicht.
Diese Bewertungen sind sehr präsent. Ich merke wie ein ganz großer Rattensch** da ich mit mir ziehe, ohne das Eine geht das Andere nicht.
Aktiv zu werden versuche alle denke ich, ob nur merkbar oder nicht.

Lieben Gruß
Dirk
p.s. ich weiß dass ich negativ schreibe gerade... oder nicht?




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