stationäre, medizinische Reha mit Schulkind: Wer, wo, wie?

Geschrieben von blackroselila blackroselila am 31. Oktober 2010 19:38:22:

Hallo,
ich bin`s schon wieder!
Freue mich sehr, dass es nun geklappt hat mit meinem Forenzugang! Herzlichen Dank an Eric und sapphire für ihre Bemühungen!!
Den Text, den ich erst vorhin ins Hauptforum setzte hatte ich bereits 1 Woche lang als Vorlage gespeichert, konnte ihn aber erst heute abend reinsetzen.
Nun schreibe ich "live"!
Obwohl es den Kern meines Anliegens immer noch trifft, hat sich seither einiges getan: zunächst hieß es nämlich, ich solle die gesamte Reha-Bewilligung stornieren und meine ursprünglich geplante Mutter-Kind-Kur (mit entsprechend richtigen Formularen) neu beantragen.
Durch div. private Gepräche und Telefonate mit div. Trägern, Kliniken und eigener Google-Recherche bin ich momentan auf dem Trip, meine medizinische Reha antreten zu möchten, aber meine Tochter eben gut betreut zu wissen. Und genau da haperts noch: einerseits denke ich, bringts mir selbst und letztenendes meiner Tochter wiederum, mehr, wenn ich alleine in Reha gehe. Ich kann mir noch nicht konkreter vorstellen, wie ich meine "haarigen" Themen in einer Reha angehen kann/soll/darf und gleichzeitig meine Tochter betreuen kann. Vielleicht/wahrschinlich geht`s mir während der Reha recht mies und ich könnte keine adäquate Mutter mehr sein.
Außerdem habe ich recherchiert, dass es Kliniken gibt (wenn auch sehr wenige), die Kinder während der Reha der Mutter als Begleitpersonen aufnehmen. Hierzu gehen Schulkinder (meine Tochter geht momentan in die Realschule) in die klinik-ortsansässige Schule. Das stelle ich mir auch sehr belastend für meine Tochter vor: fremde Schulkameraden, Lehrer, Ort, Schule... alles fremd!! Wohnen und Hausaufgabenbetreuung findet allerdings im Klinikgebäude statt.
Auf der Suche nach einer Klinik für mich, die meine Tochter als Begleitperson aufnimmt, bin ich auf die "Klinik am schönen Moos" gestossen, habe bereits mehrere Telefonate mit derselben geführt und nächste Woche habe ich noch ein Oberarzt-Telefonat (Oberärztin dieser Klinik rief bereits 2x auf meinen AB an, da ich arbeiten war, ging`s leider nicht persönlich).
Nun wurde mir nämlich empfohlen, einen Widerspruch einzulegen, gegen die Klinikwahl ( siehe erster Foreneintrag von mir am 31.10.2010)und gleichzeitig bei der Krankenkasse einen Antrag auf Haushaltshilfe zu stellen (dieser Antrag würde meine Tochter als Begleitperson während der Reha finanzieren).
Die Klinik am schönen Moos hat als Indikationen u.a. Traumafolgen, Burn-Out, Tinnitus (liegt bei mir auch vor).
Eine weitere Vorstellung von mir wäre, dass meine Tochter nicht als Begleitperson, sondern als zu Behandelnde aufgenommen wird, in dieselbe Klinik. Hiermit könnte ich mich momentan noch am allerbesten anfreunden.
Der parallel zu meinem Rehaantrag gestellte Kinder-Rehaantrag (durch Kinderarzt aktiviert) wurde nämlich letzte Woche mit Bescheid abgelehnt. Laut Rentenversicherung wären die Gesundheitsstörungen (somatoforme Störungen) meiner Tochter anstatt stationär durch eine regelmäßige ambulante nervenärztliche Mitbehandlung (Richtlinienpsychotherapie) und/oder eine ambulante kinderpsychiatrische Behandlung (Psychotherapie) am Wohnort zu beheben.
Einen Teil meines Schreibens an die Rentenversicherung (Btreff: Widerspruch gegen Klinikwahl, Widerspruch gegen ablehnenden Bescheid der Kinder-Reha) habe ich bereits aufgesetzt als Entwurf, fertig bin ich damit noch nicht!
Weshalb schreibe ich das nun ins Forum?
Ich glaube, ich möchte mir teilweise meine momentane Belastung etwas von der Seele schreiben, vielleicht durch Erfahrungs-Rückmeldungen meine Entscheidungsfindung zu beschleunigen versuchen und wünsche mir einfach etwas "Rückendeckung" und Aufmunterung in diesem Papierkrieg, vielleicht auch durch Erfahrungsberichte durch andere Betroffene.
So, nun schick`ich`s einfach mal los, mal sehen, was damit passiert!
blackroselila


Alles, was man vom Leben lernen kann ist in 3 Worte zu fassen: Es geht weiter!




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