Re: irgendwie damit umgehen
Geschrieben von Eric am 13. Dezember 2009 14:18:59:
Als Antwort auf: Re: irgendwie damit umgehen geschrieben von raschida am 12. Dezember 2009 23:20:32:
Liebe Raschida,
ich freue mich für Dich, dass Du Dich von diesen Strukturen Deiner Familie befreien konntest, die ja ganz typisch für Täterverhalten sind. Gegen Menschen zu intrigieren um sie in ein schlechtes Licht zu setzen finde ich zudem eine der hinterhältigsten Formen psychischer Gewalt.
Hoffentlich konntest Du Dich auch von Denken in Kategorien wie "Macht" als Gegensatz zu "Ohnmacht" befreien. Denn auch diese sind ein Konstrukt, das sich aus Täterstrukturen entwickelt hat. Aber auch sich von so etwas zu lösen braucht natürlich Zeit.
Jedenfalls hast Du ihnen diese "Macht" über Dich entzogen, indem Du ihnen nicht mehr glaubst.
Wie es scheint, hattest Du während Deines Überlebenskampfes nicht sehr viel Aufmerksamkeit für Deine Freunde übrig. Das ist wohl schade, aber im Nachhinein nicht mehr zu ändern.
Aber jetzt gibt es eine Chance, das zu ändern.Zum Beispiel an Weihnachten, gelle?
Ich kann gut nachvollziehen, wie einsam Weihnachten sein kann. Wenn Du aber diese Einladung nicht annimmst, dann ist das ja Deine Entscheidung und Du bist nicht mehr einsam, sondern nur noch alleine an Weihnachten.
Das ist ja ein großer Unterschied, denn Einsamkeit ist etwas Unfreiwilliges.
Für wie viele Menschen der 24. Dezember ein "heiliger" Abend ist, weiß ich nicht.
Ein heiliger Abend kann es für Menschen werden, denen es gelingt, ihr eigenes "Ich" ganz hinten anzustellen bzw. mal wenigstens für einen Abend zu vergessen.
Wie vielen das wohl gelingt?Ich wünsche Dir, dass es Dir gelingt und Du Deine Angst davor überwinden kannst.
Liebe GrüsseEric
- Re: irgendwie damit umgehen raschida 13.12.2009 14:56 (1)
- Re: irgendwie damit umgehen Eric 13.12.2009 15:43 (0)