Re: irgendwie damit umgehen
Geschrieben von raschida am 13. Dezember 2009 14:56:20:
Als Antwort auf: Re: irgendwie damit umgehen geschrieben von Eric am 13. Dezember 2009 14:18:59:
hi,
danke für deine Antwort.
Ich denke ja, ich konnte diese Macht überwinden. Ich "benutze" niemanden mehr, um zu überleben und fühle mich auch "innerlich" relativ "frei", mal abgesehen von den Fesseln der "sklaverei " in meiner Kindheit. Aber diese Fesseln haben ja die meisten aller Menschen, in irgendeiner Form.Ja, auch das Gefühl des "einsam" seins ist nicht mehr so stark, wie noch vor wenigen Tagen.
In dieser Zeit jez, höre ich von Menschen, die wirklich Gutes tun, für Menschen am Rande unserer Gesellschaft. Ich kann mir für mich sehr gut vorstellen, solche Plätze des Geschehens aufzusuchen, um an diesem Tage meine Aufmerksamkeit auf andere zu richten. Den "heiligen Abend" im Dienste des Nächsten zu stellen,erscheint mir plötzlich , seit wenigen Stunden, ein Bedürfnis meines "Inneren" zu sein.
Ob ich das dieses Jahr schon leisten kann, weiss ich zwar nicht, ich bin sehr "zittrig", aber ich freue mich, über diese Entwicklung so.Ja, den einigen Menschen, die in den vielen Jahrzehnten meinen Weg kreuzten, habe ich wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Sie waren zwar für mich immer wieder eine Anlaufstelle und halfen mir in verzweifelten Situationen "weiterzufühlen", doch wirklich "geschnallt", habe ich zu dieser Zeit nichts.
Ich bin sehr dankbar, dass ich den Blick behalten durfte, für "das Gold" in der Seele des anderen. Ein Jeden, dieser Art, egal wo er herkommt oder hingeht, wünsche ich mir, mit Aufmerksamkeit zu begegnen. In solchen Momenten der Begegnung will ich ein "danke" nach oben schicken, und mein Herz spüren, wie es sich weitet und ich in solch einem Moment einfach nur glücklich bin, wie ein kleines Kind, dass die Arme ausstreckt, nach der "Mutter".
Das Läuten der Glocken kann ich mir nur angelehnt an meinem Baum anhören. Dort bleibe ich stehen und fühle seine grosse Kraft. Er hält mich fest und da bin ich sicher und darf solange weinen, bis er es schafft, mich zu trösten.
In bedingungsloser Liebe
raschida
- Re: irgendwie damit umgehen Eric 13.12.2009 15:43 (0)