nähe zu mir

Geschrieben von raschida am 01. Dezember 2009 11:26:08:

hi,
die Nähe zu mir nimmt jez stetig zu,......ich fange an zu "leben" habe ich das Gefühl.
Ich werde aber auch immer konsequenter, und stehe zu meiner Meinung.
Es geht jez in Fleisch und Blut über,.......dass ich mir etwas zurückholen kann,......auf das ich solange verzichten musste.
Leider hat aber die Beziehung zu meiner 16 jährigen Tochter massiv gelitten. Sie hebt die Familie genauso in den Himmel,wie ich es einst getan habe.
Auch sie wird mir genommen, ich weiss das.Das Muster der Familie ist: "Du bist nicht fähig für deine kinder zu sorgen". Da muss ja über Generationen hinweg mächtig was schiefgelaufen sein. Ist das jez die ganze Schuld der Vorfahren,.....die ich von klein an auf mich nahm?
Ich gebe den Kampf nun auf,..........meine familie kann nun auch mein letztes kind noch "haben". Zumindest habe ich durch das Kontaktverbot erreicht, dass sie in die 11 klasse gelangte und dass sie durch meine "Transparenz" sensibilisiert wurde, wenn sie mal eigene Kinder hat.
Wenn ich in meinem Innersten danach suche,.....was es rechtfertigt, aufzugeben, dann ist es die Nähe zu mir.

Unterstützung von seiten der professionellen kann ich nicht erwarten,.....alles ist hoffnungslos überlastet, und Täterfamilien sind oft reich und haben vertrauensvolle Positionen in unserer Gesellschaft.
So ist es auch in meinem "Fall".Den Loyalitätskonflikt meiner Tochter und potentielle schwerwiegende auf sie zu kommende Störungen werden negiert oder als übertrieben bewertet.

Ich weiss, dass meine Tochter sich immer gut hat "führen" lassen und dringend professionelle Hilfe benötigt, nicht um ihre eigene geschichte aufzuarbeiten, sondern um im hier und jez unterstützung zu erfahren. Immerhin hat sie noch fast anderthalb jahre bis sie volljährig wird. Aber das interessiert hier niemanden. Es wird niemand an den gemeinsamen "Tisch" geholt.Ich als Mutter habe keinen Zugang momentan zu ihr,.sie blockt,.beschimpft mich,...und provoziert mich. Sie will einfach so tun wie es die Mittäter auch machen: Sich nicht für die Vergangenheit interessieren, an Wiederholungszwänge nicht glauben und so tun, als sei man "normal".
Dass es aber auch durchaus im Verantwortungsbereich, auch schon einer 16 jährigen liegt, sich mit "Realitäten" auseinanderzusetzen, dass müsste ihr jemand anderes begreiflich machen,.........ich kann es nicht.
Ich weiss, dass hier echte programmierungsarbeit geleistet wurde und dem setzt niemand etwas entgegen.Wöchentliche Gespräche und ein wenig Familienhilfe würden Wunder wirken,........aber dafür ist meine Tochter nach Aussagen "bereits zu alt"
Für mich ist das alles unbegreiflich nach einer deartig verwickelten missbrauch dynamik und einem derart grossen Inzestgeschehen in einer Familie.Meiner Meinung nach müssten dringendst, ich nenne es mal, Schiedsstellen eingerichtet werden. Orte, wo Angehörigenarbeit geleistet wird, wo dokumentiert wird und wo geschaut wird, wer, wie reagiert.
Dies würde Opfer erheblich entlasten, sie hätten Ansprechpartner und fänden auch schneller Hilfe und Trost.
Vieles würde sich hierdurch von alleine "erledigen".


Die Nähe zu mir macht es mir immer unmöglicher,....näher zu ihr zu kommen.


alles Liebe in der Vorweihnachtszeit von
raschida




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