Re: Hilfe
Geschrieben von Frihda am 23. Oktober 2011 10:31:37:
Als Antwort auf: Re: Hilfe geschrieben von Nadja am 22. Oktober 2011 13:23:58:
Hallo Nadja,
ich danke Dir für deine Tips. Ein Attest von meinem Psychiater werde ich mir besorgen, das sist eine gute Idee. Mit den anderen Hilfen hier habe ich leider verdammt schlechte Erfahrungen gemacht, da sie mich in meiner Not mehrfach wieder nach Haus geschickt hatten und nicht wußtem, wie sie mir zur Seite stehen sollten. Ziemlich unwirsch und restlos überfordert, wie mir schien, weil ich so ein "untypischer" Fall bin und in den Grauzonen derer lande, die zuviel haben, aber doch zu wenig und hilfsbedürftig schon gar nicht aussehe. Das ist hier wirklich krass. Professionelle wissen, sich mit mir einfach gar keinen Rat. Das paßt wirklich in dieses Schema, daß immer mehr durch alle möglichen Raster durchfallen und mensch mit seinen Problemen und Nöten individualisiert allein gelassen wird.
Aber danke auch für diesen Tip.
Es grüßt
Frihda>Liebe Frihda,
>aus meiner Sicht heraus fallen in unserer Gesellschaft leider immer mehr Menschen durch die Raster der "behördlichen Möglichkeiten".
>Könntest Du Dir vielleicht ein Attest vom Arzt besorgen, dass es Dir aufgrund Deiner Behinderung und/oder aus psychologischen Gründen auf keinen Fall möglich ist, Dein gewöhntes Zuhause aufzugeben?
>Möchtest Du Dir Unterstützung in Deiner schwierigen Situation suchen?
>Ich kann Dir nur empfehlen, Dich möglichst bald an eine Beratungsstelle (z.B. Diakonie oder Caritas) in Deiner Nähe zu wenden.
>Dort können Dir z.B. die Möglichkeiten, die Du in Deiner ganz speziellen persönlichen Situation hast, gezeigt werden.
>Liebe Grüße
>Nadja
>>Hallo sisi,
>>ich danke Dir für Deinen Antwort, aber es scheint so, daß wir durch alle Raster dieser behördlichen Möglichkeiten und "Sorgfaltspflicht" durchfallen.
>>außerdem wurde nicht ich gekündigt. Es zwingen mich materielle Verluste, diesen Schritt gehen zu müssen, obwohl wir den gar nicht gehen können. Für die Ämter habe ich immer zu viel, doch zum Leben bleibt da nicht viel und zu einem Umzug reicht es schon überhaupt und gar nicht.
>>Was habe ich als Behinderte da für Möglichkeiten, mein gewohntes Zuhause nicht aufgeben zu müssen? Habe ich überhaupt welche?
>>Sorry, bin grad richtig verzweifelt.
>>Es grüßt
>>Fihda
>>
>>>>Hallo,
>>>>nun wurde mein Text einfach gar nicht übernommen.
>>>>Also von Neuem:
>>>>kennt sich einer damit aus? Kann man als Behinderte mit einem GdB von 50 irgendwo Ümzugshilfe beantragen? Oder gibt es einen Schutz als Behinderte mit einer psychischen Erkrankung in seinen seit ganz vielen Jahren, ja Jahrzehnten ge- und bewohnten vier Wänden bleiben zu dürfen, auch wenn es von der Miete her nicht ganz günstig ist? Was schützt einen als Behinderte überhaupt?
>>>>Kennt sich damit jemand zufällg aus? Und an wen wendet man sich, um einen Umzug aus Kostengründen verhindern zu können?
>>>>Ich hoffe mein Anliegen ist irgendwie verständlich. Bin in ziemlicher Angst.
>>>>Es grüßt Euch eine ziemlich verzweifelte
>>>>Frihda
>>>liebe Frihda
>>>Also normalerweise kann man in seiner wohnung bleiben und da hat man einen schutz, also das du nicht gekünigt werden darf.
>>>Man kann aber auch das Versorgungsamt befragen, dass würde ich auf Deinen fall tun. Wenn man nicht viel Geld bekommt
>>>bekommt man Unterstützung vom Staat, aber auch da kann man nachfragen wie Sozialamt oder wenn man arbeitslos ist die arge.
>>>Ich wünsche Dir da viel Erfolg
>>>es grüßt Dich ganz lieb sisi