Re: Vom einen zuviel, vom anderen zu wenig VORSICHT, KÖNNTE TRIGGERN
Geschrieben von Helena am 06. September 2010 10:33:43:
Als Antwort auf: Re: Vom einen zuviel, vom anderen zu wenig VORSICHT, KÖNNTE TRIGGERN geschrieben von Molly am 05. September 2010 20:48:10:
Hallo Molly,
ich aus meiner Sicht gebe dem "Empfänger" immer die Chance, meine "Botschaft" zu verstehen, das schützt weder den Empfänger noch mich vor Fehlinterpretationen und Mißverständnissen.Das, was ich sende, resultiert aus meinem Erleben, meiner Wahrnehmung, meinem Bild von der Welt. Da gehört Glück dazu, wenn mein Gegenüber versteht, denn es gibt bei keinem Menschen im selben Moment das gleiche Erleben, die gleiche Wahrnehmung, das gleiche Bild von der Welt.
Für mich geht es nicht so sehr um klare Formulierungen, Nähe zu erleben bezieht sich auf eine innere Haltung, die sich täglich zeigt im Umgang miteinander und die kommt ohne Worte aus. Es ist für mich wichtiger, was jemand tut/sein läßt, nicht so sehr, was jemand sagt. Ich habe oft erlebt, daß Sagen und Tun bei manchen Menschen nicht übereinstimmen, daher sind für mich Worte oft Konstrukte, wie ich gerne sein möchte, heißt lange nicht, daß ich das bin, was ich sage.
Ich persönlich baue mir eine Brücke von meinen Worten zu meinem Tun, und kann mittlerweile darüberlaufen, ohne daß sie einzustürzen droht.
Um deine Frage zu beantworten, ja, wir haben uns geistig angenähert, wir finden heraus, wer ist der Andere, jeden Tag aufs Neue, sind manchmal weiter von einander entfernt und manchmal nicht.Und ich laufe über seine Brücke und er über meine.....da gibt es Vertrauen. Der Trigger ist die körperliche Nähe...
Herzlichst Helena