Re: Vom einen zuviel, vom anderen zu wenig VORSICHT, KÖNNTE TRIGGERN
Geschrieben von Molly am 05. September 2010 20:48:10:
Als Antwort auf: Vom einen zuviel, vom anderen zu wenig VORSICHT, KÖNNTE TRIGGERN geschrieben von Helena am 05. September 2010 01:06:19:
Liebe Helena,
fühlst du dich deinem Mann denn nicht auf geistiger Ebene nah? Du schreibst er hält schon seit über 13 Jahren zu dir, dann muss doch geistige Nähe da sein!!! Oder nicht???
Um im Bilde zu bleiben, ist die Nachricht vom Sender klar und deutlich formuliert? Hat der Empfänger überhaupt eine Chance sie zu verstehen?
GrußMolly
>Hallo liebe Schotterblumen,
>ich habe ein Bedürfnis nach Nähe und es wird als Bedürfnis nach körperlicher Nähe interpretiert. Da fühle ich mich wie einer Falle....und blockiere, denn es ist nicht das, was ich möchte (oder vielleicht doch?) Signale vom Sender zum Empfänger, uralt, im Schulunterricht, der bei mir lange zurückliegt, durchgekaut. Manchmal frage ich mich selbst, ob ich ein unbewußtes Spiel spiele. Ich habe sooft meine Sprache bemüht, um Erklärungen zu geben, daß es sich nicht um ein körperliches Bedürfnis nach Nähe handelt. Interpretiert wird es immer vom Empfänger, diesbezüglich von meinem Mann. Ich habe große Schwierigkeiten, das Nähe-Bedürfnis in die Sexualität zu führen und es als etwas Schönes zwischen Mann und Frau zu spüren. Höher als der höchste Berg kommt es mir vor und dennoch bin ich eine Bergsteigerin, manchmal. Da ist das Trauma so dicht bei mir, daß ich mir den Abstand so groß kämpfe, weil eine Angst vor Kontrollverlust greift, die kaum zu ertragen ist. Und in dieser Distanz fühle ich mich so mies, weil ich nicht vertrauen kann, selbst meinem Mann nicht, der trotzdem an meiner Seite steht und mit meinem Nähe-Distanz-Geschehen umgeht, und das macht er gut. 13 Jahre lang. Ich fühl mich immer mieser, weil die Berge keine sein müßten in einem gesunden Leben...
>Herzlichst Helena
- Re: Vom einen zuviel, vom anderen zu wenig VORSICHT, KÖNNTE TRIGGERN Helena 06.09.2010 10:33 (0)