Re: nur ein gefühl...

Geschrieben von raschida am 10. August 2010 21:25:02:

Als Antwort auf: Re: nur ein gefühl... geschrieben von Eric am 10. August 2010 14:33:58:

hi,

ich meinte auch das gefühl wahrnehmen und im gespräch erspüren wo es her kommt.

Diese gefühl von heute habe ich in der therapie beleuchtet, eben gerade.

Es war wohl die ur-wut über meine ausweglose situation damals,....diese alten gefühle kamen da wohl auch mit hoch.

Dass ich den sog spürte von hass und wut auf meine kinder, das hat mich arg getroffen, denn das bin ich nicht.Alleine die vorstellung irgendwann sagen zu "müssen", die zeit war vergebens oder schlimmer noch, dass ich überhaupt kinder bekommen habe, war vergebens, das liess mich diese wut spüren...
Mit anderen worten, ich wünschte mir fast schon, keine kinder bekommen zu haben, so wie ich mir früher sehr oft wünschte, garnicht mehr da sein zu müssen als kind.

Im Übrigen handelt es sich tatsächlich um eine Übertragung meines sohnes auf meine tochter, der sie und auch ich ohnmächtig gegenüberstehen.Dies habe ich unzählige male gesagt,...richter.....jugendamt.....psychiater,....schon vor jetzt fast 6 jahren.Ich weiss nur,....dass die jugendämter niemals aus der Flut der aktuellen "notfälle" rauskommen, die ja augenscheinlich wichtiger sind, wenn nicht langsam aber sicher mal gruppen eingerichtet werden, die der prophylaxe dienen,....nur mal soeine idee...
Was spricht dagegen, frage ich mich, wenn solche gesprächstermine für auffällig gewordene jugendliche und überforderte eltern eingerichtet werden?
Ist es ein problem, eine stunde in der woche einzurichten,um jugendliche und eltern im vorfeld zu stärken?

Und ich würde berstimmt nicht so vehement am thema bleiben, wenn es sich bei unserer problematik "nur" um flegeljahrserscheinungen drehen würde.
Meine Tochter wird massiv in ihrer entwicklung gehemmt und da sie bedingt durch traumatische erfahrungen ebenfalls noch einen emotionalen rückstand händeln soll, frag ich mcih, was aus diesem wesen werden soll. Ihre hemmungen , ihre loyalitätskonflikte,.....alles so unwichtig???

Tut mir leid, irgendetwas stimmt nicht..

Die annäherung in den letzten tagen lief so gut zwischen meiner tochter und mir, ja wir hatte gestern sogar noch spass zusammen,....alles futsch.

Wir waren mal ein gutes team, alles ging spielerisch hand in hand,....das war,bevor mein sohn auf sie erinfluss nahm.

Hätte meine tochter in den letzten 12 monaten eine regelmässige wöchentliche "kurze" reflexion der häuslichen situation seitens des jugendamtes erfahren, ginge es ihr heute nicht so wie sie sich jetzt fühlt.
Es soll keine schuldzuweisung mehr sein meinerseits....

Ich nehme von nun an die beobachterrolle ein und der druck des "schweigens" wird sich erneut erhöhen.
Aber dass ich selber diese krankhafte familiendynamik ausgleiche, indem ich selber opfer bringe,.....diese zeit ist hoffentlich vorbei, denn damit ist ja keinem geholfen.


gruss raschi

ps: eric ich will keinem auf den keks gehen, aber ich konnte in den letzten 6 wochen haargenau in der rückschau sehen, wie eine krankhafte familiendynamik auch von mir wieder versucht worden ist, herzustellen, ohne dass ich es registrierte....ich liess mich auf eine beziehung ein und und so weiter..
Das gibt mir arg zu denken.





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