Re: Heilung oder doch damit leben ? triggert evtl

Geschrieben von raschida am 08. August 2010 08:27:45:

Als Antwort auf: Re: Heilung oder doch damit leben ? triggert evtl geschrieben von Aufgetaucht am 05. August 2010 16:47:59:

hi,
auch von mir mal mut für dich.
Ein wunsch, freunde zu haben oder eine beglückende situation, in einer familie eingebunden zu sein, ist berechtigt. Allerdings würdest du dann sofort auch ständig im mittelpunkt stehen. Immerzu wärest du in begegnung mit deinen inneren blockaden, problemen oder wie auch immer. Ein ständiges "learning by doing" wäre dann angesagt. Willst du das? könntest du das?

Ich selber hatte diesen wunsch auch immer präsent, aber der weg meiner heilung ist gekennzeichnet durch rückzug und "in mich gehen". Zu lernen im mittelpunkt zu stehen ist meine aufgabe. Deshalb konnte ich am ende jetzt eine haltung lernen,die mir zeigt, dass ich sicherheit in mir selber habe, indem ich selber bestimmen kann, wann ich im mittelpunkt stehen will. Und dies ist immer noch "schwer" genug für mich, auch wenn es mir niiieeemand in einer solchen situation mehr ansieht, dass ich einstmals heftige probleme mit soetwas hatte.
Klar motiviert mich dann jede erfahrung, nochmal in absehbarer zeit im mittelpunkt zu stehen zu wollen. Aber ich nehme mir zeit und lass mein inneres entscheiden, wann es wieder soweit sein wird, dass ich ungezwungen und heiter anderen menschen begegne.Obwohl ich ja spüre, dass ich immer sicherer werde und die begegnungen immer intensiver, glaube ich immer noch nicht richtig, dass ich das bin,.....lächel

Und ist es nicht bei allen menschen ein wenig so, dass man sich immer das wünscht, was man gerade mal nicht hat oder leben kann. Liegt das in der natur des menschen?

Du schaffst das aufgetauchte. Baue deine aktivitäten so locker wie möglich in deinen alltag ein, nicht zuviel und nicht zuwenig.Alles das, was du heute für deine heilung machst, wird morgen dein potential sein,an was sich deine seele erinnert um zu überleben oder eben um gut zu "leben"

Dass deine arbeit dir oft die letzten kräfte zu rauben scheint, dass verstehe ich sehr gut. Ich kann dir hier keinen rat geben.
An deiner stelle würde ich mich vllt mal umschauen, ob ich auf dauer das arbeitsfeld wechseln könnte. Irgendwie eine beschäftigung suchen.
Organisatorische und elektronische arbeiten sind auch in sozialen feldern nötig. Ich denke da an familienbildungsstätten, krankenhäusern, altenheimen,....und so weiter...
so könntest du deine arbeit mit mehr "leben" füllen.
Nur eine iddee...

und ich will an eines unserer zahlreichen chatgespräche erinnern. Geh zurück zu dem satz, den du mit auf diese welt, in dein jetziges leben brachtest.
Du weisst, bei mir war es der satz " ich halte nicht länger den kopf hin für andere". Wir unterhielten uns damals auch über das paradoxon solcher sätze. Irgerndwie weiss ich, dass ich es nicht mehr will und habe es trotzdem immer wieder getan,....viele jahrzehnte lang.


gruss raschi




Antworten:


• Schotterblume Thema des Monats •