Re: Machtstrukturen in sich selbst
Geschrieben von raschida am 16. Juni 2010 17:19:07:
Als Antwort auf: Re: Machtstrukturen in sich selbst geschrieben von Helena am 16. Juni 2010 09:46:06:
hi,
mit rangordnung war gemeint, dass ich ihr ganz klar signalisieren konnte/musste/wollte, dass ich die Mutter bin und sie die Tochter.
Es würde zuweit führen, dass jetzt genauer zu beschreiben, da ich dann wieder ihre Privatspähre verletzen würde und dinge in der Öffentlichkeit erwähne, die ihr vllt nicht recht sind.
Natürlich arbeite ich daran, ihr auf Augenhöhe zu begegnen, aber bis dahin wird es entweder noch dauern oder es wird niemals geschehen, das kann ich nicht sagen und liegt auch an ihr und denjenigen, die sie im Moment arg manipulieren bzw. instrumetalisieren.
Immerhin habe ich es geschafft, ihr die Illusion zu nehmen, dass ich bezüglich meiner (zu) grossen Wohnung auf sie angewiesen bin. Aber wie gesagt, ich kann das hier nicht erläutern.
Ich weiss nicht wie sich was nun hier entwickelt, aber ich weiss, dass dieses Band der (krankhaften) Abhängigkeit von mir durchtrennt wurde.
Ich wünsche mir für sie, als Mutter, dass sie in ruhe und Frieden ihren ganz persönlichen Weg gehen kann.Da ich weiss, dass sie im Grunde ihres Herzens, die bisher übliche Ruhe hier bei uns sehr vermisst, wird sie vllt Angebote annehmen.
Ich selber handelte "nur" aus der Motivation heraus,sie erstens "loszulassen" und zum zweiten,um mich abzugrenzen und meiner Entwicklung treu zu bleiben.
Mit ruhe und Gelassenheit kann ich nun die nächsten Ereignisse auf mich zu kommen lassen. Einmal nicht meine innere stimme sprechen zu lassen und selber "nur" Beobachter sein, ist für mich ein völlig neues Gefühl. Was vllt in solchen situationen bei anderen Menschen als "erhobenes Machtgefühl" empfunden werden würde, erspüre ich für mich als "angekommen".
Ich nehme es wahr, als hätte ich damit in ihr etwas ausgelöst. Ob sie diesen Ball auffängt oder nicht, das liegt nun an ihr...
alles liebe raschi