Re: im kleinen wie im grossen
Geschrieben von raschida am 05. Mai 2010 07:48:28:
Als Antwort auf: Re: im kleinen wie im grossen geschrieben von Eric am 04. Mai 2010 23:30:37:
>Liebe Raschida,
>was tust Du Dir da an?
>Durch diesen Glauben an so etwas wie Macht hältst Du Dich in der Ohnmacht fest.Ja das sehe ich schon auch so. Ich will denen auch keine "macht" zugestehen, deshalb lenke ich ja auch meine aufmerksamkeit auf andere dinge.
Aber zu realisieren, dass immer wieder nur die menschen weiterkommen, die echt diese strukturen aufweisen, kann ich doch nicht negieren.
Die, die geld haben, bekommen mehr und die , die keines haben, werden behandelt wie minderwertige menschen.Die menschen haben schiss, zivilcorage zu zeigen, sie könnten ja was einbüssen...
Alles diese erscheinungen zeigen mir, dass mächtig übergangen , belogen und betrogen wird.Haben etwa die spitzenbänker keine macht???
Und ich stehe da, fühle immer schon meine "eingeschränktheit",......wie soll ich da denken, dass alles ok wäre.
Dass ich im laufe meines lebens nicht mehr bereit bin, Lügen im kleinen wie im grossen einfach so stehen zu lassen, tut mir nicht gut?
Ich blick da echt nich mehr durch und besinne mich dann wieder auf meinen kleinen persönlichen alltag, wieder auf mein "sich nicht wehren können" oder wie??
Ich fühle mich dann wieder, als bin ich garnicht wirklich da, garnicht anwesend in diesem ganzen geschehen.
Gut, ich gebe zu, mich hat es schwindelig gemacht, wenn ich daran denke, wieviele mit weisser weste, solche furchtbaren energien unterstützen und selber an den ritu*len dingen teilnehmen. Aber das war mir ja auch nicht neu.Ich ziehe einfach resümee und sehe, wie "unterentwickelt" diese kreatur mensch doch ist.
>Durch dieses Schicken von Energie, um zu irritieren, gibst Du diesen Dingen erst Realität.Auch hier stimme ich dir zu. Es ist sicherlich nicht so, dass ich dass täglich mache oder diese "menschen" in irgendwelche visualisierungsarbeiten grundsätzlich miteinbeziehen will,.....ganz sicher nicht.
Es war eher ein "verzweifelter" ausdruck meiner Enttäuschung.
Ich hoffe einfach jetzt auf mehr transparenz auf allen ebenen, mehr kann ich da wohl nicht tun. Ansonsten bin ich stärker "auf meiner kleinen insel" wie zuvor. Je mehr ich merke, dass sich für den "kleinen" nichts verändert, je mehr distanziere ich mich von "unmenschlichen strukturen"
Mir geht dieses "nur wer beziehungen hat", sowas von auf den geist,.......ich will davon nichts wissen.
>Indem Du den Blick auf diese Dinge fixierst, verlierst Du den Blick für alles andere.Klar,.....sehe ich auch so,.....deshalb bin ich auch wieder da gelandet, dass ich "mein dasein" einfach nur versuche zu geniessen und in frieden zu leben.
>Ich drücke Dir den Daumen, dass Du da auch wieder raus kommst.
Keine sorge lieber eric,.....ich reflektiere alles, was in mir vorgeht, wöchentlich bei der therapie.
>Dass Du erkennst, wer Du selber bist.
oh ja,....die frage aller fragen gilt es auch für mich zu beantworten, denn zu erfahren wer ich wirklich bin, dafür hat man mir ja auch nie eine chance gelassen.
Ja, ich sammel mich in "meinen vier wänden" und kümmere mich um meinen kleinen microkosmus, zu dem nur meine tochter und mein hund gehört....
Ich nähre mich von meiner Gelassenheit und meinen Wünschen etwas zu verändern, ohne dabei einen "verzweifelten druck" zu spüren, denn diese zeiten sind vorbei......für mich ein indikator, dass ich eben nicht mehr abhängig bin.>Das verstehe ich unter Reflektion.
Ja,.....ich merkte im "kleinen" dass es wichtig und unentbehrlich ist, den t*tern keinen Platz mehr in meinem Leben einzuräumen,...erst dann ging es weiter in meiner entwicklung.Dies ist wirklich eine not-wendige Massnahme.
Allerdings sehe ich hier auch eine riiiieeeesen hürde für alle opfer. Wie sollen sich denn opfer von rit*ellem Missbrauch selber sichern können, eine fast "unmögliche" sache, wenn ich bedenke, welche probleme ich schon dabei hatte bei meinem umfeld und dieser "vorbildfamilie". i Ohne hilfe von aussen, haben viele garkeine chance den Abstand zum T*ter zu bekommen. Und das ist es, was mich an meine grenzen bringt, mich sooo traurig werden lässt. Einfach nur zuschauen zu müssen,...nix tun zu können,.....da kommen meine "alten" gefühle dann wohl "geballt" an die oberfläche und ich bin der ohnmacht nahe........da hast du recht.Es tut so weh. Dass ich als selber betroffene sooo an meine grenzen komme, dass ich gefahr laufe, aus Mitgefühl....Mitleid werden zu lassen, das fällt mir schwer zu akzeptieren.
Warum hilft uns den keiner von denen, die geld haben ? Warum ist bis zum heutigen tage kein schutz für diese menschen entstanden, auf den sie sich auch wirklich verlassen können?
Wenn doch keine sone macht da wäre,.......dann wäre das doch nicht so, oder?
Warum werden denn unsere kinder nicht geschützt,.......weil die politiker auch nichts tun können?,.....oder weil sie nicht wollen?
Ich weiss es nicht......echt nicht.>Liebe Grüße
>Eric
liebe grüsse raschi
- Macht? Eric 05.05.2010 21:43 (2)
- Re: Macht? raschida 05.05.2010 22:11 (1)
- Re: Macht? Eric 05.05.2010 22:48 (0)