Re: teorie und praxis

Geschrieben von wölfyn am 18. Februar 2009 15:14:50:

Als Antwort auf: teorie und praxis geschrieben von sehnsucht am 17. Februar 2009 11:37:32:

liebe sehnsucht,

nun habe ich heute morgen an dich geschrieben und ich finde den Beitrag nicht mehr,wie schade.
Alles in allem wollte ich Verständnis schicken,ich kenne das auch.
Ich probiere immer wieder mal neue Wege,mal klappts und mal scheint irgendwo ein Block oder,wie Dagmar sagt,Saboteur zu warten.
Ich hoffe und wünsche dir,daß du in der Klinik da vielleicht auch drankommst,wie man das ändern kann und woran es liegt.

Der Weg vom Kopf zum Bauch,vom Planen zum Handeln-können,scheint mitunter lang oder mit Hindernissen bestückt zu sein.Wenn man weiß,welche das sind,ist es sicher schonmal ein Stück leichter.Manchmal scheine ich es
zu wissen--und wenn sich aber dann doch nichts großartig verändert,denke ich anschließend ,daß es woanders seinen Grund hat.Naja,und dann suche ich weiter,in der Hoffnung,den Saboteur zu finden oder/und wegschicken zu können.

Ich drück dir die Daumen und schicke dir Mut und Vorwärtskommen,

liebe Grüße

Sabine

>teoretich brauche ich mich nicht dafür zu schämen nochmals in eine klinik zu müssen. praktisch kann ich es nicht verhindern.
>teoretisch bräuchte ich keine solche angst zu haben, da ich sehr wohl weis, dass mir nichts passieren kann und angst nur lähmt mich anders denken und handeln lässt. es sich oft auch um dinge handelt, die ich sehr wohl kann und oft getan habe. praktisch kann ich diese angst nicht verhindern.
>teoretisch gibt es keinen grund körperschmerzen zu haben. mein körper ist soweit gesund. praktisch tut mir alles weh.
>teoretisch weis ich sehr vieles. praktisch kann ich dennoch vieles einfach nicht umsetzen.
>teoretisch kann ich schreiben. doch manchmal schreibe ich meinem tera mails, die selbst ich im nachhinein kaum lesen, oder verhindern kann.
>teoretisch zu wissen, doch praktisch nicht könnnen, ist sehr schwer zu akzeptieren.
>beim versuch prakstisch umzusetzen, was teoretisch sinnvoll ist, dann erleben zu müssen, dass man sich total verändert, ohne dies verhintern zu können ist schwer zu akzeptieren.



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