flucht nach vorn?

Geschrieben von unruhige ophelia am 14. Mai 2008 17:03:57:

ich dachte ich mach mal den anfang, nachdem ich ja lange ncihts von mir hab hören/ lesen lassen, aber irgendwie ist genau das eins meiner topthemen grad....

also nochmal bevor ich anfange: ein liebes hallo in die runde.

und achtung, sicher auch triggergefahr
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ich begegne ziemlich oft wutausbrüchen oder lasse mich durch diese oder andere Verhaltensweisen nahestehender personen verletzen - und so wie ich das Monatsthema versteh geht es ja darum wie ich damit umgehe (oder?)

leider passiert es mir oft das ich gar nicht "damit umgehe" sondern einfach überrollt werde von alten verhaltensmustern, ich spalte ab, lege mich selbst lahm, empfinde erstmal gar ncihtsmehr oder soviel das alles kognitive zusammenbricht und ich nur noch ein wimmerndes bündel in der ecke bin unfähig überhaupt aktiv zu agieren

manchmal ist es mir aber auch schon gelungen es eben nicht sofort auf mich zu beziehen, zunächst abprallen zu lassen oder sogar selbst emotional in der form zu reagieren, dass ich auch sauer wurde und zurückschoß. auch nicht immer das beste mittel, vor allem wenn es nicht lange fruchtet oder man hinterher doch wieder nur sauer auf sich selbst ist.

ach ja: mein bester freund namens schokolade ist auch oft zur stelle und tröstet... ist aber auch nicht langfristig hilfreich.

bei mir ist es bei unterschiedlichen dingen auch so: ich muss da tausendmal das gleiche erlebt udn durchgemacht haben eh es mal reicht und ich anders reagieren oder handeln kann. beispielsweise nach einem heftigen streit mit übergriffen aben nciht das weinende bündel zu sein, sondern irgendwann schon denken das es so nciht okay ist,und irgendwann dann überlegen wie es weitergehen soll und dann auch irgendwann das mass so vollgelaufen lassen haben dass ich nicht mehr schlucke sondern zumindest aufstehe und meinen gedanken freien lauf lasse und mich zumindest mit möglichkeiten befasse was ich tun kann, z.B. ausziehen und dann den nächsten schritt gehen und im netz nach wohnungen suchen. und auch wenn ich das noch immer nicht in die tat umsetzen kann habe ich denke ich begriffen, das manches einfach nciht okay ist und ich nciht immer nur aushalten muss sondern selbst aktiv werden kann udn etwas tun kann und mich auf dem weg befinde...

oft genug habe ich verletzungen von aussen in innere umgewandelt udn so wurde auch selbstverachtung draus, das das nicht gesund ist weiss ich. aber durch andere menschen die meine arbeit oder mich als person positiv bewerten kann ich dann acuh inzwischen mich selbst teilweise anders sehen, mein selbstbild rückt sich gerader udn ich habe neue handlungsmöglichkeiten...

ich kann also selten adäquat mit verletzungen umgehen oder auf wutausbrüche anderer reagieren aber bin unterwegs ...

und die reaktion auf eigene wutausbrüche und evrletzungen? - wutausbrüche kenne ich nicht von mir, verletzungen schon, da ist die reaktion dann scham, gefolgt von selbstzweifeln, selbstanklage, verachtung, neuer verletzung... - blöder strudel der oft auch nur durch feedback oder reflexion von aussen (anderen) durchbrochen werden kann.


so das wars von mir erstmal,
liebe grüße, ophelia



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