Re: Gegenwart annehmen - reicht das?
Geschrieben von kleineRaupe am 16. März 2008 19:49:21:
Als Antwort auf: Gegenwart annehmen - reicht das? geschrieben von Eric am 16. März 2008 14:36:04:
Hallo Eric
Danke dir für deinen Beitrag!
Im Grunde sehe ich es wie du, dass ich nur dann die Gegenwart als solche annehmen kann, wenn ich dasselbe auch mit meiner Vergangenheit mache.
Akzeptieren ist für mich ein erster Schritt für das Verarbeiten; Annehmen der zweite.
Akzeptieren ist für mich aber auch mit Hinsehen verbunden, Annehmen, damit sich selber nicht mehr zu verleugnen, nicht mehr "eigene Wahrheiten" erfinden zu müssen.
Annehmen, ist dann im Grunde auch ein Annehmen von sich selber.
Wenn ich mich selber annehmen kann, dann muss ich mich nicht mehr vor der Vergangenheit fürchten, dass sie mich einholen könnte und ich kann mich auch an der Gegenwart erfreuen, und mich neuen Herausforderungen stellen.Ja, ich kann mich erinnern, das ich früher ein Flüchtling vor mir selber war, aus verschiedensten Gründen. Heute kann ich den Unterschied erkennen; eben, das Annehmen.
Das Annehmen hat für mich auch nichts mit Beschönigen zu tun, sondern mit dem Aufhören, gegen sich selber zu kämpfen......
Ich kann dir also nur vollkommen recht geben mit dem was du schreibst.
mit lieben Grüssen
kleineRaupe
- Re: Gegenwart annehmen - reicht das? DRSBo 17.03.2008 21:16 (0)
- Re: Gegenwart annehmen - reicht das? sehnsucht 16.03.2008 23:17 (0)