Re: Weihnachten ist wie Glatteis (Vorsicht, kann triggern!)

Geschrieben von Marah am 23. Dezember 2010 01:13:05:

Als Antwort auf: Weihnachten ist wie Glatteis (Vorsicht, kann triggern!) geschrieben von Helena am 22. Dezember 2010 23:12:57:


Liebe Helena

Was kannst du alles mit deinen Armen machen ?
Annehmen, halten, umarmen, wegstoßen, balancieren......

So wie ich dich vom schreiben kennengelernt habe hast du eine ganz tolle kleine Familie Jetzt, wo Ehrlichkeit und alles ist, das hast du geschafft.

Warum glaubst du du hast die Verlogenheit in deiner Herkunftsfamilie genährt, hattest du eine Wahl ?

Warum, ich eingeschlossen, kommen immer wieder Gefühle hoch man hat einen Anteil an den Versagen der Eltern.

Nimm deine Arme um diese Ohnmachtstentakel weg zu schubsen, abzuhacken, sie haben nichts mehr in deinen Leben zu suchen.

Nimm deine Arme um die Balance auf den Glatteis zu halten und um Schwung zu nehmen und schau nicht darauf wie groß die Fläsche ist schau da stehen dein Mann und deine Tochter am sicheren Rand

Ich wünsche dir ein ganz wunderschönes Weihnachtsfest,
wo du ganz viel lachst und alles andere was war vergisst

Liebe Grüße von Mara

>Hallo liebe Schotterblumen,
>...ich habe sehr ambivalente Gedanken. Weihnachten ist schön, Weihnachten ist schrecklich. Gibt es eine Tannenbaum-Allergie? Ich habe juckende rote Pusteln an den Armen, seit ich den Baum aufgestellt habe und wechsele im Minutentakt meine Stimmung. Nicht ohne und nicht mit fällt mir dazu ein, annehmen was sich zeigt, wie damit umgehen? Zulassen, alles, was kommen will....schaffe ich es, damit umzugehen? Warum ist das so groß?
>Es ist deshalb so groß, weil sich Weihnachten von früher immer noch mit Weihnachten von heute vermischt, was meine Gefühle betrifft. Es war so verlogen, das Fest der Liebe, damals, das hat mich sehr geprägt und es ist mir nicht gelungen, diese Prägung in die Vergangenheit zu packen und sie dort zu belassen, weil es vorbei ist. Auch ich habe diese Verlogenheit ein Stück weit genährt, denn ich habe zugelassen. Damals habe ich es nicht geschafft, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, heute ist es anders. Wie lange Tentakel reicht dieses (Ohnmachts-)Gefühl aber bis heute und beschert mir diese Stimmungsschwankungen. Es ist wie Glatteis, auf dem ich schlittere. Die Größe und Breite der Fläche kenne ich nicht, daher weiß ich nicht, ob es einen inneren oder äußeren Crash geben wird.
>Ich wünsche euch, daß diese Tage so sein werden, wie sie euch guttun.
>Herzlichst Helena




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