Re: Ver-rückt werden

Geschrieben von Helena am 10. August 2011 17:09:32:

Als Antwort auf: Ver-rückt werden geschrieben von Eric am 07. August 2011 17:48:05:

Hallo Eric,

beide Fotos haben etwas Schönes. Ich persönlich ziehe das erste Foto vor, nur so vom Anschauen.

Übertragen könnte es dann auch sein, daß ich mein Leben ohne konkrete Wege leben möchte und lieber schaue, was sich in dem "unwegsamen Gelände" so findet. Menschen, die nach einem Weg/einer Lösung suchen werden sich allerdings unwohl fühlen. Es ist durchaus auch manchmal so, daß ich, obwohl ich eine Lösung für mich suche, in dem Dickicht bleibe, weil es mir vertrauter ist. Übertragen bedeutet das, daß ich in meiner Opferrolle bleibe. In der Konsequenz bedeutet es, ich werde überhaupt keinen Weg entdecken wollen und drehe mich deshalb nicht um 90 Grad. Daraus die Konsequenz wäre nämlich, daß ich die Verantwortung trage, für das, was ich in diesem "Winkel" sehe.

Herzlichst Helena


>Hallo liebe Schotterblumen,
>ich habe hin und her überlegt, was ich denn zum Thema des Monats schreiben könnte.
>Meditieren? Ja, klar.
>Aber einerseits ist Meditieren nicht gleich meditieren und andererseits waren es so viele Sachen, die für mich hilfreich waren.
>Dann fiel mir auf, was mir am meisten geholfen hat:


>Ver-rückt werden.

>Das klingt vielleicht erst einmal seltsam, denn im allgemeinen ist dieses Wort ja ziemlich negativ besetzt. Aber im allgemeinen sehen Menschen unsere Welt ja eher so:
>

>

>Eine Welt voller Widersprüche wie Bäume im Wald und wo soll hier dieser Weg sein, von dem einige dauernd reden?
>Wenn wir uns jedoch "ver-rücken", also unseren Blickwinkel und Standpunkt ändern, uns um 90 Grad drehen, wird aus der selben Welt plötzlich so etwas:
>

>

>Ver-rückt werden ist harte Arbeit, aber es lohnt sich. zwinker
>Liebe Grüße
>Eric



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