Re: Antwort triggert
Geschrieben von Nadja am 11. Juni 2011 22:04:34:
Als Antwort auf: Re: Antwort triggert geschrieben von Eric am 11. Juni 2011 20:26:08:
Lieber Eric, ja, das was Du geschrieben hast, ist für mich verständlich. Ich kann dem zustimmen, was Du schreibst.
Ein Mensch, der z.B. wütend auf sich selbst ist, aber diese Wut wieder loslassen kann, braucht keinen Selbstschutz mehr.
Wenn ein Mensch aus dem Gefühl der Angst heraus handelt, übersieht er quasi seine Vernunft.
Wenn er sich z.B. in einem brennenden Haus in der 4. Etage befindet, und auf dem Balkon steht, und es nur noch wenige Minuten dauert, bis die Rettung da ist, sollte er vernünfig auf die Rettung warten, und nicht einfach wegen seiner Angst vom Balkon springen.Liebe Grüße
Nadja
>Liebe Ndja,
>Du schreibst: "Wobei ich der Meinung bin, dass sich der Mensch als "Ganzes", der sowohl seine Vernunft als auch seine Emotionen akzeptiert, am besten schützen kann."
>Dem stimme ich insofern zu, dass ein Mensch, der seine "Vernunft" gefunden hat, ganz automatisch seine Emotionen akzeptiert, denn etwas anderes zu tun wäre nämlich unvernünftig.
>Meiner Ansicht nach kann ein Mensch jedoch seine "Vernunft" erst dann finden, wenn er bereit ist, seine Emotionen loszulassen. Ich schreibe loslassen, nicht verdrängen und auch nicht ablehnen.
>Dann jedoch braucht er sich nicht mehr um Selbstschutz zu bemühen.
>Daher ist für mich das Bemühen um Selbstschutz ein Zeichen dafür, dass ein Mensch seine "Vernunft" noch gar nicht entdeckt hat, sondern das Diktat seiner Emotionen für Vernunft hält.
>Ich hätte auch schreiben können "das Diktat seiner Ängste", denn darauf läuft es meist hinaus. Besonders beim Bemühen um Selbstschutz.
>Hoffentlich habe ich mich nicht gar zu unverständlich ausgedrückt?
>Liebe Grüße
>Eric
- Re: Antwort triggert Eric 12.06.2011 03:21 (1)
- Re: Antwort triggert Nadja 12.06.2011 18:47 (0)