offensive
Geschrieben von raschida am 21. September 2010 09:01:38:
hi,
alle lieben blümchen, ich will mal etwas schreiben, ich denke das passt gerade.
Die Annäherung an die Kommunikation mit menschen, die vllt auch garnicht die Sprache der opfer beherschen können/wollen begleitet mich seit geraumer zeit.Ob es die leute vom jugendamt sind die mich kürzlich erst in wallung brachten oder ob es Paragraphenreiter sind, die ich "hautnah" erlebe.
Der moment, wo die einfühlende und freundliche art meinerseits zu kippen drohte fiel mir auf. Begleitet sind diese momente mit ohnmachtsgefühlen vom allerfeinsten. Ein wechsel zwischen tiefer traurigkeit und unglaublicher wut beherschten mein Gefühlsleben.
Auch das Erleben, den anderen einfach nicht "gewachsen" sein zu können erlebte ich.
Ich konnte deutlich spüren, wie ich mich selber förmlich festhalten musste und aus dem geschehen "ziehen" musste, um bei mir zu bleiben.
Die nähe zu solchen begebenheiten tut sauweh..
Mit geballter kraft versuchen sich in bruchteilen von sekunden alle aufgestauchten gefühle zu entladen.
Ich bin ja schon relativ standfest in sachen argumentation und ich nehme auch oft kein blatt vor den mund, aber das ist auch für mich an der grenze des erträglichen gewesen alles.
Wie mag es opfern gehen, die diese nähe erst garnicht aufsuchen können, wer ist bei ihnen und wie machen sich die unerledigten gefühle auf dauer bemerkbar. Ich selber war immer schon eher die "rebellische natur". Schon als vierjährige habe ich meine familie mit schnelligkeit überbieten können und hielt sie mächtig auf trab.
Was ist mit meinen angepassten kollegen und kolleginnen? Wie erfahren sie die bewahrte distanz zu solchen dingen?
gruss raschi
- Re: offensive Eric 21.09.2010 21:25 (3)
- Re: offensive raschida 22.09.2010 00:11 (2)
- Re: offensive Eric 22.09.2010 20:55 (1)
- Re: offensive raschida 22.09.2010 21:15 (0)