@ eric (nur eine bemerkung)
Geschrieben von ophelia am 16. Juli 2010 09:05:28:
Als Antwort auf: Re: Eigentlich stimmt der Begriff nicht geschrieben von Eric am 16. Juli 2010 01:52:49:
Hallo Eric, ich bin mir relativ sicher das alles was wir tun, wie wir handeln, was wir wie erleben und was wir schreiben auf gemachten Vorerfahrungen beruht. Jeder einzelne hat diese gemacht und trägt sie in sich. ganz neutral zunächts. Sie zu bewerten ist eine andere Sache, sie später vielleicht umzubewerten, weil man durch neue Erfahrungen, seine Meinung revidiert eine andere. Bewerten kann ich aber auch nur, wenn ich etwas beurteile, einschätzen kann - wertschätze? und mir so meinen eigenen Mikrokosmos von Kategorien erstelle in die ich Sachen einordne... - oder eben auch nicht. zumindest entsteht so der Begriff Wertschätzung für mich und hat da auch generell noch nichts mit Achtung vor dem Leben an sich, oder Achtsamkeit zu tun (das Leben an sich kann dem/der einzelnen ja auch nichts bedeuten, an sich keine Achtung erhalten...)
Naja aber eigentlich wollte ich nur eine Bemerkung zu einem einzelnen herausgpflückten Satz von dir machen, du schreibst:
>Selbst in der Schule wird ja immer noch streng in "falsch" oder "richtig" eingeteilt.aus eigener Erfahrung und aus dem eigenen Handeln und tun, und bewerten heraus weiß ich und kann dir versichern es ist so nicht, nicht immer, nicht überall. Sicher erhält die Institution Schule im Regelfall diese beWERTung, denn es werden Eckpfeiler aufgebaut, nach denen Leistung eingeteilt und kategorisiert wird, und in vielen Fällen gilt sicher allein eine Lösung.
Aus der eigenen Abiturerfahrung weiß ich aber sehr wohl, das gerade zu offenen Problemstellungen, Sach-, Text-, Situations-, Kunst-, oder Musikanalysen die eigene Meinung basierend auf Erfahrungen, vorher gelerntem, eigenen Definitionen und Ansichten auch dann ein "RICHTIG" erhielten, wenn sie nachvollziehbar beschrieben udn dargelegt worden waren.in meiner eigenen Arbeit habe ich es neben dem Klientel was sich an unserer Schulform befindet auch oft mit sogenannten "Schulversagern" zu tun. Unser großer Bonus ist es keine Schulnoten verteilen zu müssen, schon von daher fällt es natürlich leichter die Kategorien "richtig" udn "falsch" (oder schwarz udn weiß) nicht als starr anzusehen. Das Individuum steht im Vordergrund, die Entwicklung, das weiterkommen oder auch stagnieren wird gesehen, aufgegriffen dun damit gearbeitet.
nun irgendwie wollte ich das gern anmerken
(vielleicht um die Institution Schule in der Wertschätzung von Aussensteheneden zu verändern?)
Liebe Grüße, ophelia
- Re: @ eric (nur eine bemerkung) Eric 17.07.2010 00:34 (1)
- Re. ophelia 21.07.2010 13:14 (0)