Re: Chancen nutzen heißt Dinge aufgeben

Geschrieben von raschida am 20. Juni 2010 07:09:08:

Als Antwort auf: Chancen nutzen heißt Dinge aufgeben geschrieben von Eric am 20. Juni 2010 02:47:13:

hi,

wenn ich die letzten 10 bis 13 jahre betrachte, so habe ich des öfteren etwas aufgegeben, um Veränderungen zu bewirken.Getragen wurde ich in dieser zeit einzig und allein aus einer inneren Kraft heraus. Das Aufgeben bestimmter Dinge machte mir beim gedanken daran, anfangs auch Angst. Es gab niemanden, der mir versichern konnte, dass sich der vorgenommene Einstatz bzw die Entscheidung, etwas zuerst aufzugeben,auch auszahlen wird sozusagen. Die einzige Sicherheit, die ich in dieser schweren Zeit überhaupt spüren konnte, war in mir selber. Es war eine Kraft, die meinen Körper immer wieder aufrecht hielt. Ich selber war mitunter so schwindlig, dass ich mir sogar für 10 minuten den wecker stellte. Das war das krasseste, was ich erlebte,...zu sehen, dass ich einfach nicht mehr konnte fast...
Aber es hat sich gelohnt. Im Laufe der Zeit nahm die Entwicklung Formen an und ich konnte stetige Verbesserung verzeichnen.

Durch diese Lehre habe ich deutlich erleben können,wie scheinbar Unmögliches möglich wird.
In dieser zeit war nur die innere Kraft,...ja mein Grundgefühl da,...und sogar ein blümchen konnte bis zu mir vordringen, das weiss ich noch. Aber damals erkannte ich weder das Blümchen noch mein Trauma.Zu gefangen war ich in dem Kampf des Überlebens und zu tief eingetaucht bereits in die Gebiete dunkler Gefilde.Aber auch hier konnte ich, trotz negativ stark wirkender gesetzter Glaubenssätze der Familie aus eigener und letzter Kraft entkommen. Aber auch wieder nur mit einem eigenen, meiner intelligenz entsprechenden Plan. Daraufhin folgte dann die schlimmste Prüfung an der ich fast zerbrach.

Das allerschlimmste allerdings, was mir begegnete in dieser Zeit war die Ignoranz der Menschen. Nur wenige Menschen hatten die Möglichkeit, ab und zu ihren Beistand auszudrücken oder mir Empathie zu vermitteln.

Hätte ich damals erkannt, dass nicht alle Menschen so sind und hätte die Resonanz gehabt zu Menschen, die mich hätten tragen können ein Stück meines Weges,....vieles wäre sanfter vonstatten gegangen.

Daraus habe ich gelernt, dass ich in einschneidenden Ereignissen des Lebens tunlichst mir wohlgesonnene Menschen zu rate ziehen werde.
Dies ist meiner Meinung nach eine Not-wendige Massnahme, damit eine verletzte Seele die Chancen, die sich ihr bieten, auch auf schonende Art und Weise wahrnehmen kann.

Ich kann es einfach nicht begreifen, dass wir in unserer Gersellschaft nicht in der Lage zu sein scheinen, einen weg zu finden, indem unsere kinder eine derartige Entwicklung garnicht mehr nötig haben.
Potentiale unsere Kinder werden einfach nicht gefördert,...unterstütz und erweitert..
Es heisst immer noch irgendwie: wenn da was ist, wird sich das eben von alleine durchsetzen.
Aber so ist das leider nicht mehr und wird auch immer weniger. Genauso, wie der satz "jeder ist seines Glückes Schmied" nicht mehr gültig ist.

Ich persönlich hadere nicht mit meinem Schicksal als "Dramaqueen" in vergagenen zeiten, und werde auch weiterhin mein grundgefühl sprechen lassen,....solange wie ich die gesäten Samen der Täter benötige, um mich "durchzusetzen",...muss ich das wohl tun.

Ich kann nur versuchen, immer mehr "liebe" Menschen zu "entdecken" und die kommunikation zu erhöhen.

Die kraft, eben durch zuvor erwähnte Überlebensmuster, ist natürlich auch reduziert worden.
Zu sagen, "mit voller kraft vorraus",....ist nicht und wird in diesem meinen Leben leider nicht sein .

Allerdings,...auch die geistige Entwicklung alleine reicht ja,...um dieses Manko auszugleichen,....das spüre ich natürlcih auch.
Der Prozess des transformierens ist schon sehr warm und so behaglich,....dass ich ihn danbar täglich wahrnehme.

alles liebe raschi





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