Re: ich mach ein punkt und geh weg

Geschrieben von raschida am 06. Mai 2010 09:54:30:

Als Antwort auf: Re: ich mach ein punkt und geh weg geschrieben von Eric am 05. Mai 2010 22:39:30:

hi,
ja, das leuchtet mir alles ein. Die nähe hier zu dem elternhaus und die ignoranz aller umherstehenden habe ich ansich gut "weggesteckt".Doch wenn ich wie gestern merke, wie meine tochter innerlich leidet und dieselbe Symptomatik aufweist, wie ich sie früher hatte,....dann brechen die gefühle in mir durch.
Ich werde natürlich bei ihr bleiben und ihr solange zur seite stehen, wie sie mich braucht.Bis dezember kann sich ja noch einiges bewegen.
Bin halt nur an einen punkt gekommen, wo ich deutlich spüre, dass die räumliche Trennung eine "nützliche" entscheidung wäre.
Ein verzeihen oder ein aussprechen innerhalb der familie habe ich mir eh "abgeschminkt".Habe zusätzlich sogar den impuls, dass ich bei einer begegnung meine Gefühle nicht unter kontrolle hätte.........und nicht auf sachlicher ebene bleiben könnte.Zu gross ist meine wut, alsdass ich diese menschen noch "psychologisch" führen könnte.Bin eben auch nur ein mensch, und diese energie, die in mir gesät wurde, würde sich mit explosiver dynamik dann wohl entfalten....Das wäre nicht in meinem Sinne.
Ich werde mich abgrenzen, zusehen dass mein alltag "gesichert" ist, in finanzieller hinsicht, und dass ich nicht behelligt werde mit irgendwelchen ein euro jobs.Dies kann ich momentan nach dem Kampf und den machtvollen strukturen in der zuletzt ausgeübten Beschäftigung auch garnicht leisten.Die negative "erwartungshaltung" ist bei mir zu gross und dann laufe ich Gefahr, wieder an Selbstwert zu verlieren. Dies begünstigt meinen heilprozess in keinster weise und dass lasse ich nicht zu.
Ich habe meine Pflicht getan und die misstände in diesem verein geäussert, was daraus gemacht wird, wird sich ja zeigen.
Wenn ich persönlich soweit bin, dass ich Unterstützung in anspruch nehmen kann, um ein ähnliches Projekt ins leben zu rufen, werde ich das schon noch merken.
Eins weiss ich jedenfalls ganz sicher. Sollte ich einmal in die lage kommen, anderen menschen arbeitsplätze zu bieten, dann werden die ausschliesslich an Opfer für sexualisierte Gewalt vergeben. Denn diese Menschen benötigen jetzt mal als allerstes einen gesicherten Platz, wo sie in "ruhe" und frei von machtvollen Strukturen ihre Potentiale zum Ausdruck bringen können.

Bis dahin ziehe ich mich auf "meine insel" zurück und pflege meine "Beete"

alles liebe raschi



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