Re: Die Verantwortung für sich selbst
Geschrieben von Helena am 10. April 2010 21:59:36:
Als Antwort auf: Re: Die Verantwortung für sich selbst geschrieben von Eric am 09. April 2010 00:23:44:
Hallo Eric,
wenn es im eigenen Leben Grenzüberschreitungen in einer bestimmten Häufigkeit gab oder gibt, dann kann das dazu führen, daß das Ich und das Du so verschwimmen, daß es für die Betroffenen keine Möglichkeit gibt, den Unterschied zu spüren. Dann fühlt man die Gefühle des Anderen und denkt die Gedanken des Anderen. Das Sein ist aufgeweicht und formbar in alle Richtungen und fatal daran ist, daß es so nicht ins Bewußte gelangt, es hat den Anschein von "Normalität" für einen selbst.
Darin liegt die Chance einer Krise, sie macht uns sehr unbarmherzig bewußt, da stimmt etwas nicht. Verdrängen wir diese deutlichen Zeichen, und darin sind viele Menschen "Meister" wird sich nichts ändern, bis zum nächsten "Absturz". Krisen sind Entwicklungschancen und wenn ich sie als solche annehme, dann begebe ich mich auf den langen Weg zu mir selbst und ich habe als erstes das Nichtvorhandensein meiner Abgrenzung gespürt, als ich soweit war.
Die Folge war der Sturz ins Nichts. Wenn ich mein bisher gelebtes Leben die Gefühle und Gedanken von den Grenzüberschreitern waren, wo sind meine? Ich lerne sie allmählich kennen und ich lerne sie allmählich lieben, den das bin endlich ich!Noch so ein Gedanke, unabhängig vom bisher Geschriebenen: Ich habe das Gefühl, daß Frauen sich mit der Abgrenzung schwerer tun als Männer, vielleicht ist es ja auch deshalb kein Thema für dich.
Herzlichst Helena
- Abgrenzung - kein Thema? Aufgetaucht 16.04.2010 13:57 (0)
- Re: Die Verantwortung für sich selbst Eric 10.04.2010 22:30 (0)