Re: Die Verantwortung für sich selbst

Geschrieben von Marah am 10. April 2010 12:56:53:

Als Antwort auf: Die Verantwortung für sich selbst geschrieben von Helena am 08. April 2010 07:06:37:


Liebe Helena

Dein Beitrag jetzt und der davor, wo es darum geht das auch eine aktive Abgrenzung Bindung schafft,
hat mich zum nachdenken gebracht und gibt mir Frieden.
Weil es macht alles einfacher, ich muß mich eigentlich nur gut um mich kümmern. Punkt.
Ganz einfach *lächel*

Liebe Grüße von Mara


>Hallo liebe Schotterblumen,
>ich habe ein paar Gedanken zum Thema Abgrenzung und teile sie einfach mal mit. Abgrenzung bedeutet für mich, die Verantwortung für mich selbst zu spüren, denn die habe ich für mein hiesiges Leben. Was bedeutet Verantwortung?
>Nun, ich habe lange Zeit in meinem Leben einfach nur herumgetrödelt, war mal hier, mal dort, hatte kein Gefühl der Zugehörigkeit und hatte keine Ziele. Entstanden ist das aus einem Mangel an Selbstwert. Ich war nicht gut genug für diese Welt, so mein Empfinden.
>In dem Augenblick, in dem ich die Entscheidung traf, mir therapeutisch helfen zu lassen, habe ich Verantwortung für mich angenommen und sie nicht mehr anderen überlassen. Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, daß es viele Menschen gibt, die glauben zu wissen, was gut für einen selbst ist. Tagtäglich ist es zu beobachten, ich habe diesbezüglich weit ausgefahrene Antennen.
>Dieses Annehmen der Verantwortung führte zu einem tiefen Verständnis für mich selbst. Bildhaft gesprochen ist jeder Mensch eine Quelle, die immer frisches Wasser führt. Es ist, als hätte ich die Verunreinigung Stück für Stück beseitigt. Und jetzt fließt immer mehr klares Wasser. Diese Verantwortung beinhaltet auch die Möglichkeit der Abgrenzung zwischen mir und anderen.
>Ich glaube, daß es wichtig ist, Verantwortung für sich zu lernen, dann braucht man die Frage: Abgrenzung-wie geht das? gar nicht mehr zu stellen.
>ich wünsche euch einen angenehmen Tag
>Helena



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