Re: Meine Wahrnehmung-Deine Wahrnehmung

Geschrieben von dash am 22. März 2010 11:45:06:

Als Antwort auf: Re: Meine Wahrnehmung-Deine Wahrnehmung geschrieben von Helena am 17. März 2010 09:23:02:

Liebe Helena,

"schauen wir in der GEschichte zurück, waren Männder die Jäger und Frauen die Nährenden". In einer GEO kam eine Interessante These zu Vorschei. Ein Wissenschaftler äußerte die These, dass die Männer gar nicht ausschließlich die Jäger sein konnten. Er führte vor unter anderem an, dass die Gefahr des Austerbens viel zu groß war, so die Männer verletzt worden wären und sie somit keine Nachkommen mehr zeugen konnten. Er schlussfolgerte weiter, dass sich Frauen ebenso bei der Jagd beteiligten, wie Männer bei dem betreuen der Kinder. Diese These hat Befürworter und Gegner (welche sehr lautstark aufschrien zwinker) - natürlich. Jeder spickt seine Argumente mit verschiedenen Hinweisen.

Ich finde diese These interssant und einleuchtend. Wundern würde es mich nicht, so es sowohl das eine wie auch das andere gegeben hat.

Lieben Gruß
dash

>
>Hallo Eric, hallo Schotterblumen,
>.....nein, dem ist nicht so.
>Ich denke, wir sind oftmals, besonders in Gesprächen, die zu Auseinandersetzungen eskalieren, schlichtweg eine Projektionsfläche für den Anderen, sowie der Andere für uns. So habe ich auch deinen ersten Satz verstanden. Verhaltensweisen, Worte, Mimik sind triggernd. Werden die Trigger nicht erkannt, ist die Konsequenz die Fortsetzung von Leid, das viel früher bereits stattgefunden hat und sich in diesem Moment wiederholt, weil es nicht aufgearbeitet wurde oder werden konnte. Gelingt es allerdings, diese Auslöser in den ursprünglichen Zusammenhang zu bringen, so besteht keine Gefahr mehr, sich aufzureiben.
>Mir stellt sich mehr und mehr die Frage, ob die Wahrnehmung von Männern und Frauen grundsätzlich eine andere ist, im Hinblick auf archaische und tradierte Gegebenheiten. Weit zurück in der Menschheitsgeschichte, glaubt man den Überlieferungen, war der Mann der Beschützer und Jäger, die Frau die Nährende und Versorgende. Beide haben sich entwickelt, aber ist da nicht bis heute noch dieses urtümliche Muster in uns? Wenn ja, hat es nicht zwangsläufig zur Folge, daß Männer und Frauen dieselbe Situation völlig unterschiedlich wahrnehmen und interpretieren?
>ich wünsche euch einen angenehmen Tag
>Helena



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