Re: @dash *Triggerwarnung*
Geschrieben von dash am 02. März 2010 18:20:37:
Als Antwort auf: @dash *Triggerwarnung* geschrieben von Eric am 01. März 2010 22:40:31:
Hallo Eric,
meine Trigger-Wahrnung hat mit der "Öffentlichkeit" hier zu tun, es liegt mir fern einen aus lösen zu wollen.
Meinem Sterben nahe zu sein, meiner eigenen Vergänglichkeit, die Geburt meines (einzigen) Kindes, sein aufwachsen nicht mehr erleben zu können, sind ein Teil von dem, was mich erschüttert hat. Ja. 10 Jahre Therapie, hinaus entwickeln aus meinen Traumen, den "Schwur eines Kindes": "ich will niiiieeee!!!!! Kinder haben - liebevoll bei Seite zu schieben. Und kurz vorher der Geburt in einem KH zu landen... dem eigenen Sterben hilflos ausgeliefert zu sein. Wie gesagt, ein Teil, auf mehr möchte ich hier nicht eingehen.
Lieben Gruß
Dash>Hallo Dash,
>Deine Warnungen, obgleich für mich selbst nicht notwendig, deuten für mich darauf hin, dass es nicht einfach für Dich ist, über diese Themen zu sprechen oder zu schreiben.
>Da ich mit dem Thema Tod sehr bewusst und offen umgehe, bin ich mir nun doch etwas unsicher, was ich schreiben darf und was nicht.
>(Deshalb überlege Dir, ob Du weiter lesen möchtest)
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>Jedenfalls war ich selber schon in lebensbedrohlichen Situationen und bin mit dem Tod auch über längere Zeit intensiv konfrontiert worden.
>Die Konfrontation mit dem Tod verändert die eigene Wahrnehmung, falls sie nicht vorher schon so verändert war, dass es keinen Unterschied macht. Dinge werden unwichtig, die ein Mensch vorher vielleicht für sehr wichtig gehalten hat. Andere Dinge werden wichtiger, die vorher als unwichtig erschienen sind. Dinge rücken ins Blickfeld, die vorher übersehen wurden. Das eigene Selbst erscheint in einem anderen Licht.
>Dass das sehr verunsichernd wirkt, wenn jemand unvorbereitet damit konfrontiert wird, kann ich mir sehr gut vorstellen.
>Ich nehme an, das ist es was Du mit "Erschütterung" gemeint hast?
>Liebe Grüße
>Eric
- Re: @dash *Triggerwarnung* Eric 02.03.2010 21:49 (0)