Re: Verhaltensänderungen

Geschrieben von Marah am 26. Februar 2010 12:40:33:

Als Antwort auf: Verhaltensänderungen geschrieben von Andrea am 26. Februar 2010 11:06:13:


Hallo Andrea

Ja, jetzt in der Fastenzeit habe ich mir vorgenommen mal ganz auf Süßes zu verzichten.
Also Schokolade, Pudding usw.
Ich esse auch schon mal ein Marmeladenbrot morgens, einen Joghurt oder Obst.
Aber ansonsten versuche ich schon im Moment mal etwas zu entschlacken.

Ich wünsche dir weiter gutes Durchhalten

Liebe Grüße Mara

>Hallo alle,
>noch etwas, was mir hilft, wenn Verhaltensänderungen nötig sind:
>Da ich ja so stark religiös bin, hilft es mir, sowas in der Fastenzeit (von Aschermittwoch bis Karsamstag, sechseinhalb Wochen) anzugehen.
>2008 habe ich sehr viel Zeit mit Computerspielen verbracht (so ganz einfache, Tetris-artig und Kartenspielchen). Ich hatte den Eindruck, dass ich unheimlich viel Lebenszeit damit verliere, verplempere. Hatte irgendwann 2008 mal beschlossen, damit aufzuhören, und all diese Spielchen von meinem Computer deinstalliert. Aber nach zwei Wochen habe ich sie doch wieder installiert, weil dann doch der Suchtdruck zu groß war... Als es mich dann gegen Ende 2008 oder auch Anfang 2009 wieder sehr zu stören anfing, habe ich beschlossen, dass die nächste Fastenzeit vielleicht dafür richtig wäre, davon loszukommen. Aschermittwoch habe ich also wieder alles deinstalliert. Es war teilweise recht schwierig, die Versuchung war schon groß. Aber ich habe es geschafft, und nach den sechseinhalb Wochen bis Ostern war dann der Druck, wieder anzufangen, auch nicht mehr soo groß. Ich habe die Spiele bis heute nicht wieder installiert, auch wenn mir immer mal wieder danach zumute gewesen ist.
>Gegen Ende letzten Jahres wurde es mir sehr unangenehm, wie unheimlich viel Süßes ich esse. Mein Bauch war auch schon dicker geworden davon... Ich war jetzt Anfang des Jahres am überlegen, ob ich das in der Fastenzeit anfangen soll, sein zu lassen, habe aber gezögert. Der Schritt erschien mir einfach zu groß, ich hatte Zweifel, ob ich das schaffen würde, oder ob es vielleicht auch einfach viel zu stark ein "mir etwas gewaltsam aufzwingen/vorenthalten" wäre. Wollte deshalb eigentlich dieses Jahr nicht fasten. Dann habe ich aber Aschermittwoch so viel Süßes gegessen, dass ich mir dachte, nee, irgendwas muss ich machen. Morgens habe ich nen Pudding gegessen, abends Pfannkuchen; ich habe den ganzen Tag quasi nichts anderes gegessen, kein Gemüse oder Brot oder ähnliches... Und da habe ich dann beschlossen, jetzt in der Fastenzeit nur jeden zweiten Tag Süßes zu essen. Und dann auch nur eine Mahlzeit am Tag. Die ist dann zwar doch schon recht groß, wie ich feststelle... aber bis jetzt funktioniert es.
>Mal sehen, wie's weitergeht...
>Lieben Gruß,
>Andrea



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