Re: Neues Thema des Monats: Sich von der Familie lösen
Geschrieben von Marah am 03. September 2009 15:34:38:
Als Antwort auf: Re: Neues Thema des Monats: Sich von der Familie lösen geschrieben von noch ein letztes mal vordrängelnde raschida am 03. September 2009 13:34:11:
Hallo liebe "sich hoffentlich noch oft vordrängelnde "Raschida
Herzlichen Glückwunsch erstmal zur neuen Tastatur und Danke fürs aufzählen.
Ich fand das ganz interessant und ich habe mich (auch wenn ich vieles ganz anders erlebt habe)
in vielen wieder erkannt.
Ich hatte als Familie nur eine Oma, die sich aus allen immer raushalten wollte, eine Mutter die mich gehasst hat und mir dafür die Schuld gegeben hat und einen schizophrenen Onkel, der mir auch nie Hilfe als Kind sein konnte.
Mein leiblicher Vater hat kein Interesse an einen Kontakt und die wechselnden "Herrenbekanntschaften" meiner Mutter zähl ich jetzt mal nicht als Familie.
Ich bin gegangen, habe den Kontakt zu meiner Mutter abgelehnt und habe dafür in Kauf genommen auch meine Oma zu verlieren.
Aber gelöst???
Ich habe mich klein, hilflos, alleine gefühlt, habe Liebe gesucht und bin wie ein Niemand behandelt worden.
Ich kenne die Vorwürfe das ich schlecht, egoistisch, die Böse,die Schuldige, die Nachtragende bin und selbst wenn meine Mutter nicht mehr da war, ihre Stimme in mir hat mich dann schon weiter fertig gemacht.
Ich stand im wahrsten Sinne des Wortes Mutterseelen alleine da und habe mir lange selbst Hilfe verweigert.
Ich habe gelernt mir Hilfe zu holen, aber gelöst habe ich mich trotz des ganzen räumlichen Abstand noch nicht.
Obwohl ich da schon ganz viel versucht habe.
Ich wünschte ich wüßte wie......
Also, ich finde es ein ganz passendes Thema für mich, kann bestimmt im Laufe dieses Monats auch einiges mit einbringen was mir
geholfen hat und der Austausch mit euch bringt mich ganz bestimmt auch weiter.
Es ist für mich das erste mal das ich beim Thema des Monats mitmache, bin noch ganz neu hier und freue mich drauf.
Ich grüße euch alle Mara>>Liebe Schotterblumen,
>>Ihr habt als neues Thema "Sich von der Familie lösen" gewählt.
>>Darin enthalten ist ja auch das Thema das Du, liebe Raschida, vorgeschlagen hast.
>>Liebe Grüsse
>>Eric
>Hi,
>nun, da ich grad hier sitze un meine neue tastatur geniessen darf,sag ich mal was dazu:
>"sich von der Familie lösen":
>wollte ich wohl immer schon unbewusst,konnte es aber 48 jahre lang nich schaffen,weil:
>- mein Vater für mich wie der liebe Gott war
>- ich vllt dachte,dass meine mutter dann krank wird
>- ich dachte,dass ich mich dann schuldig mache
>- ich dachte,dass ich die böse,die schlechte bin
>- meine mutter immer dann wieder einlenkte,wenn ich es fasst geschafft hatte
>- ich mich so klein und hilflos empfand
>- ja angeblich soooo viel für mich getan wurde
>- ich das gefühl hatte,wenn ich gehe,dann muss es für immer sein,dann gibts kein zurück mehr
>- ich finanziell abhängig war
>- mir alle professionelle hilfe verwehrt wurde
>- die familie sagte,psychologen und psychiater bräuchten selber hilfe und seien krank
>- ich dachte,nur unsere familie sagt die wahrheit,andere haben null checke
>- ich der Realität nicht ins Auge schauen konnte,so drückte meine Mutter es aus
>- mir eingeredet wurde,ich sei egoistisch
>- man mir sagte,ich müsse noch viel lernen
>- die anderen alle zusammenhielten
>- ich dachte,ich bin ein nichts,eine null,ein niemand und ein keiner.
>- ich um die gunst meines vaters mit meiner schwester buhlen musste.
>- ich ihnen beweisen wollte,dass "an das gute im menschen zu glauben" wichtiger ist wie geld.
>- ich angst hatte.
>- ich doch alle soooooooo lieb hatte
>- ich doch liebe spüren wollte
>ppiiiiiiiiiiiiiuuuuuuuuuuuhhhhhhhhhhh
>wenn ich noch länger hier sitzen bleib,wird sicherlich auch die liste noch länger.
>Hab euch alle lieb
>raschida