Re: Wie entsteht emotionale Blindheit?

Geschrieben von raschida am 02. August 2009 23:43:32:

Als Antwort auf: Re: Wie entsteht emotionale Blindheit? geschrieben von Eric am 02. August 2009 21:31:27:

>Liebe Raschida,
>nun, das Thema ist als Überschrift zwar relativ einfach formuliert, aber die 21 Punkte beinhalten extrem viele verschiedene Facetten. Schon beim Lesen fiel mir sehr viel dazu ein.
>Mein Stammbaum lässt sich zwar verfolgen bis ins 18. Jahrhundert und bis nach Frankreich, aber nützt mir das was?
>Genaugenommen kenne ich meine Großeltern auch nicht.
>Sicher, die Opas habe ich nie kennengelernt. Die Omas aber schon.
>Nur kam da auch nie ein richtiger, tiefer gehender Kontakt zustande (siehe unser Thema).
>Daher weiß ich bis heute nicht, wer sie als Mensch eigentlich waren.
>Nun ist es leider zu spät dazu.
>Die Frage muss natürlich jeder für sich beantworten, aber für mich ist es nicht lebenswichtig zu wissen, wer meine Vorfahren waren.
>Viel wichtiger ist für mich die Frage, wer ich selber bin.
>Darauf gibt es natürlich keine einfache Antwort und viele der Facetten der Antwort entsprechen nicht dem, was ich mir früher unter der Antwort vorstellte.
>Aber genau diese Vorstellungen einer Antwort aufzugeben führte für mich überhaupt erst zur Antwort.
>Daher ist für mich auch das ein Thema, das auf die Überwindung emotionaler Blindheit hinausläuft.
>Liebe Grüsse
>Eric


Hi,
die Frage zu beantworten, "wer bin ich" ist nicht abhängig vom Wissen der vorhergehenden Generationen . Das sehe ich auch so.
Und das "loslassen" zur Überwindung der emotionalen Blindheit führen kann, kann ich mir gut vorstellen.
Habe ich dich da jetzt richtig verstanden?
Ich dachte eher in Richtung Familienaufstellung, da könnten halt solche Informationen wichtig sein.Aber auch da geht es ohne.

Ich war in der familie immer der "anders denkende ", "die alternativ denkende".
Wenn ich auf diese Zeit zurückblicke, dann empfinde ich ein wenig Trauer, denn ich habe immer um die Familie gekämpft und konnte mitunter nicht verstehen, dass so viele Dinge einfach schon im Vorfeld"abgewürgt" wurden. Ich hab in dieser Zeit sehr gelitten,dass ich es nicht schaffen konnte, mit ihnen konform zu gehen,oder sie mit mir, wieauchimmer.Ist es vllt dieser zermürbende "Kampf" gewesen, der mich nach 48 Jahren anfangen liess,"sehend" zu werden.Waren es die Samen, die ich gelegt habe,wie positives Denken meditationen etc.?
Oder sind es die letzten 9 Jahre, wo diese Menschen mir den Zutritt zur Familie verwehrten, sodass ich den nötigen Abstand bekam und mich damit auch der Beeinflussung entzogen habe?

Ich weiss es nicht.

Liebe Grüsse
Raschida

I
I



Antworten:


• Schotterblume Thema des Monats •