Re: Heilungsweg Religion?
Geschrieben von wölfyn am 20. April 2009 21:09:48:
Als Antwort auf: Re: Heilungsweg Religion? geschrieben von Eric am 20. April 2009 18:52:10:
Hallo ihr,
ich finde auch wie Joke,daß man in jeder Ecke suchen darf,wichtig ist doch,daß es wirklich hilft,Kraft gibt und nicht zusätzlich in Angst versetzt,dogmatisch ist oder unter Druck setzt.
Ich denke,viele Religionen haben den Kern gemeinsam.
Ich musste als Kind lange an einen strafenden Gott glauben,das möchte ich noch stärker ändern.Und es geht auch deutlich besser,--ein klein bißchen Strafinstanz hockt da allerdings noch immer.
Ich bete zu Gott,Universum, Engeln,Elfen,Göttinen,Krafttieren.Die Schwerpunkte sind manchmal unterschiedlich,so wie es sich zum Thema passender anfühlt.
Vom Christentum weiß ich nur,daß Vieles ,besonders ab Mittelalter,verändert wurde und manches verschwinden gelassen wurde.Davor war es wohl weniger strafend.aber genau weiß ich das nicht. Ich kenne einige Atheisten,die Gläubige angreifen oder sich lustig machen.Denen sage ich dasselbe..wenn es hilft und nicht dogmatisiert oder irgendwen in Mitleidenschaft zieht,ist es mehr als legitim und hat seit Jahrhunderten vielen Menschen geholfen,an ihre Kraft zu kommen und schlimmes zu überstehen.
Und denkt man an spontane Heilungen,an Placeboeffekt usw..der Glaube macht so viel aus,also ist es doch gut,einen zu haben,der hilfreich ist.
Und seit ich bei einer ganzheitlichen,und doch auch patenten Heilpraktikerin bin und ihr vertrauen kann,hat sich ebenfalls so manches getan.liebe Grüße
wölfyn
>Hallo liebe Gabi,
>ich spreche keineswegs nur von einem "bösen Christentum" und es tut mir leid, dass es bei Dir so angekommen ist. Aber ich denke auch, Verbrechen müssen angesprochen und dürfen nicht geleugnet werden, denn sonst haben wir alle zusammen nichts aus der Geschichte gelernt, oder?
>Auch leugne ich nicht, dass in christlichen Organisationen heilkundliches Wissen teilweise wieder neu aufgebaut wurde.
>Der Kern meines Beitrages, um den es mir eigentlich geht ist der, den Du auch ansprichst:
>Glaubst Du wirklich, einem Indianer würde es schwer fallen, den Buddhismus zu verstehen?
>Oder dem Buddhisten die Lebensauffassung des Aborigines?
>Ich sehe da sehr viele Gemeinsamkeiten, weil das Denken dieser Kulturen sich sehr ähnlich ist.
>Und damit meine ich nicht ein paar schamanische Rituale, die dann ganz schnell und platt in die Esoterik- Ecke abgeschoben werden.
>Die Frage die wir uns stellen sollten ist meiner Meinung nach:
>Warum haben wir das Denken und die Erkenntnisse unserer Vorfahren verloren?
>Und wie können wir sie wiedergewinnen?
>Warum können die meisten Menschen im Westen beispielsweise den Buddhismus nicht verstehen?
>Ist das nicht eigentlich ein Armutszeugnis für Menschen, die auf ihre geistige Entwicklung so stolz sind?
>Und damit meine ich jetzt keineswegs nur den Buddhismus, sondern auch die tieferen Hintergründe anderer Kulturen auf der gesamten Welt. Und ich bin überzeugt, dass unsere Kultur solche vor 1000 Jahren auch noch hatte.
>Dass unsere durch die letzten Jahrhunderte geprägte Denkweise nicht die ist, nach der sich Menschen wirklich sehnen können wir ja schon daran ablesen, wie unwohl sich die meisten Menschen in Krankenhäusern fühlen.
>Die dort meist immer noch praktizierte strenge Trennung zwischen Intellekt, Seele und Körper ist nicht das, was dem Menschen wirklich gerecht wird, denke ich.
>Auf die bei uns hauptsächlich praktizierte Religion möchte ich dabei gar nicht weiter eingehen, denn darum geht es nicht.
>Sondern es geht darum, uns selbst wiederzufinden. Und da kann man doch niemandem vorschreiben, dass er nur in dieser Ecke, aber nicht in einer anderen suchen darf, oder? Und auch nicht nur in einer, wo es doch tausende gibt.
>Liebe Grüsse
>Eric