Körperwahrnehmung - Phänomene (***triggert evtl.***)
Geschrieben von confuzia am 10. September 2008 09:50:50:
oje...mein Körper und ich...das ist schwierig...
Schon als Kind habe ich Todesängste ausgestanden,
weil mein Körper irgendwie aus den Fugen geriet.
Mal empfand ich meinen Kopf als so riesig, dass ich Sorge
hatte, er platzt, mal schrumpften die Extremitäten auf
Babygröße, um dann wieder enorme Ausmaße anzunehmen...
Oft lief das in Wellen ab, selten synchron und manchmal
blieb mir die Luft weg bei dem Gefühl, die Zunge ist so dick,
dass sie nicht mehr in den Mund passt.Auch heute noch erschrecke ich, wenn ich Körperteile von
mir nicht spüre, erst nach Vergewisserung ist z.B. mein Unterleib
"wieder da".
Oder ich schaue in den Spiegel und erkenne mich nicht.
Es gibt Zeiten, da bin ich in meinem Körper nicht "zu Hause",
so als ob er nicht zu mir gehört.
Oder ich stehe neben mir, oder ich bekomme blaue Flecken ohne mich
gestoßen zu haben oder in ganz schlechten Zeiten sogar Darmblutungen,
obwohl es aus medizinischer Sicht keinen Grund dafür gibt.
Auch ich werde krank durch Stress...Früher dachte ich, ich sei todkrank oder verrückt - oder beides...
Je mehr ich über diese Phänomene erfuhr, je besser ich mich kennenlernte,
ich Zusammenhänge erkannte, um so besser konnte ich diese Dinge einsortieren,
gerate weniger in Panik, komme schneller aus der Situation raus und
- ganz wichtig - die Häufigkeit hat abgenommen.Es ist ja auch eine Art Korrektiv: mein Körper sagt mir dadurch
"Hallo, es ist zuviel, schalt mal einen Gang runter"
Leider ist es nach wie vor noch zu oft so, dass ich es erst dann merke,
wie sehr mich eine Situation überfordert.
Aber insgesamt ist es schon besser geworden *freu*
So, das war's fürs erste, im Moment könnte ich noch soooo viel
dazu schreiben...vielleicht später noch einmal...Ich wünsche mir und euch, dass Körper, Geist und Seele irgendwann
im Einklang miteinander sind...Lieben Gruß
confuzia