Re: Gegenwart annehmen - reicht das?

Geschrieben von kleineRaupe am 18. März 2008 00:06:40:

Als Antwort auf: Re: Gegenwart annehmen - reicht das? geschrieben von DRSBo am 17. März 2008 21:24:05:

Hallo Dirk

hmm ich hoffe es ist ok wenn ich schreibe :)

Es gibt viele Wege, die zu einem Ziel führen...da bin ich mit dir einer Meinung. Ich wollte vor langer Zeit meinen Weg gehen *schmunzel* damals begann ich zu lernen, dass so gut man auch planen möchte, das Leben einfach nicht "nur" planen kann, dass es viele Wege gibt, die aber genau zum gleichen Ziel führen, manchmal sind die einfach ein bisschen länger als ursprünglich mal geplant ;)

Mit dem Augenlick glücklich sein...ich verstehe dich da so, dass du meinst, einen Augenblick das Glück zu spüren, einen Augenblick das schöne aufnehmen zu können....obwohl der Alltag nicht nur aus diesem Augenblick besteht und vielleicht deine Grundstimmung nicht "glücklich" ist. .....ich hab gelernt, wenn ich nicht so glücklich bin, genau solche Augenblicke zu geniessen, sie können mir ganz viel Kraft mitgeben, für das was nachher wieder kommt.

Zitat:
"Ich für mich kann das gar nicht die Gegenwart so an zu nehmen, damit würde ich mich selber verraten und meine Vergangenheit (stelle Dich nicht so an, shcweige, sei ruhig...) ablehnen."

Kann es sein, dass du damit meinst, wenn du die jetzige Gegenwart als solche wie sie ist annehmen würdest, dass du damit alles gutheissen tätest, was grad ist und wie es grad ist? (ui was für ein Satz ;) )

....unter etwas annehmen verstehe ich nicht das Gutheissen mancher Dinge...ich sehe es als das an was es ist, nämlich ein Teil der zu mir gehört, ich sehe daran die Grenzen, das was ich noch nicht kann und werde diese, indem ich Das Jetzt annehme, verändern können.
Annahme heisst für mich nicht erstarren, nichts mehr verändern können...im Gegenteil....für mich heisst es nicht mehr gegen sich kämpfen, und so schauen können, ohne Druck, was ich wie verändern könnte, im Wissen, derzeit ist es anders als ich es gern haben möchte, aber es ist ok wie es ist. .....klingt komisch nicht?

Warum genau denkst du, würdest du dich damit selber verraten? ....wenn du das Jetzt annehmen würdest, hast du Angst, all das, was für dich nicht richtig ist, dass du das nicht mehr verändern kannst?

oder aber

deine Vergangenheit lebt derzeit in der Gegenwart ....also all diese Glaubenssätze von der Vergangenheit sind noch so stark ausgeprägt, würde heissen, wenn du die Gegenwart wo derzeit auch gleichtzeitig die Vergangenheit ist annehmen würdest, du diese Glaubenssätze gutheissen müsstest? .....der Kreis schliesst sich, ich komme wieder auf das zurück, was ich oben geschrieben habe....Annahme heisst nicht nichts mehr verändern zu können. Annahma heisst für mich Flexibilität zu gewinnen, Offenheit zu gewinnen nicht mehr gegen sich selber kämpfen zu müssen, zur Ruhe kommen zu dürfen.....und für mich eröffnet es damit mehr Raum um Dinge verändern zu können.....


mit ganz ganz lieben und kraftvollen Grüssen
kleineRaupe



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