Re: Herausforderung und Gedanken zum Monatsthema

Geschrieben von DRSBo am 17. Februar 2008 14:40:00:

Als Antwort auf: Herausforderung und Gedanken zum Monatsthema geschrieben von kleineRaupe am 15. Februar 2008 17:02:28:

Liebe kleine Raupe

Da kann ich Dir nur zustimmen!
Und jeder weiß denke ich wie schwer es ist aus etwas raus zu kommen, alte " Denkmuster " sowie Gefühle bzw. verletzte Gefühle (Schock, Trauer usw.) einfach ausmustern geht halt nicht und ab und zu denke ich auch, muss es so sein es zu ignorieren? Geht das denn? Nein denke ich.
Also gehören sie zu uns (zu mir) dazu. Und oft genug ist es schwer selber zu erkennen wo man gerade mit Kopf und Gefühl ist, was da gerade in einem passiert, wie man da denn wieder raus kommen kann und wie ich es mir im praktischen besser gehen lassen kann, u.a. z.B. ist das bei mir auch so mit dem ignorieren Anderer mir gegenüber und auch mir selber gegenüber da niemand, wirklich niemand es selber auch schön findet diese traurigen und schockierenden Gefühle und Bilder zu haben, also ist die Frage, wie komme ich da raus.

Und naja, ich denke da geht es nicht ohne ausprobieren und sich damit beschäftigen.
Immer wieder Versuchen und neue Möglichkeiten probieren, man denkt (auch ich denke da so) das alles ist so schwierig, das strengt mich so an, wenn etwas nicht klappt dann resigniere ich sehr schnell und mache dann eher mir selber erst einmal die Vorwürfe und denke dann ich bin zu blöd und ich will ja doch nicht da raus oder ich will zwar, dass alles besser wird aber ich weiß nicht wie und wenn ich es weiß wie, dann fehlt mir immer noch etwas was mich dazu ebwegt und veranlasst es zu machen und dem nach zu gehen.

Was ich sehr wichtig finde ist das Mitgefühl selber gegenüber, Verständnis für sich zu haben und viel viel Geduld und Eigenliebe!
Vieles davon muss man doch oft erst einmal wieder entdecken denn jeder Mensch, jeder! ist damit auf die Welt gekommen und hat es dann leider durch viele Umstände u.a. verloren und verdrängt usw. (denke ich) denn niemand, niemand ist als Baby z.B. mit Böswilligkeiten und Anderes auf die Welt gekommen.
Das muss ich selber erst einmal mit verstehen denke ich um zu mir selber zu kommen, zu trauern und zu verarbeiten was war. (Von den Genen mal abgesehen).

Lieben Gruß und Danke für Deienn wertvollen Beitrag!
Dirk


>Hallo zusammen
>*schmunzel* der Monat der Selbstverantwortung für mich im wahrsten Sinne des Wortes, ich glaub ich bin noch nie so stark mit einem Monatsthema in Alltagsthemen konfontiert und herausgefordert worden.
>Ich würde euch gern ein bisschen an meinen Gedanken teilhaben lassen.
>Selbstverantwortung, ein kleines Wort mit imenser Bedeutung
>Selbstverantwortung, so leicht ausgesprochen, insich die Herausforderung pur
>Selbstverantortung, ein JA zu sich selber
>die eigenen Grenzen erkennen, sich Fehler zugestehen, dazu stehen, Konsequenzen tragen
>sich für sich selber einsetzen, zu wissen das dies ok ist, dem "NEIN" in sich den Kampf bieten...
>Hilfe annehmen, Glaubenssätze zu hinterfragen, selber reagieren, aus lähmenden Situationen neu zu reagieren.
>Ich könnte die Seite damit füllen....und käme doch zu keinem Ende
>Ich denke heute jetzt, nach diesen Wochen, dass Selbstverantwortung übernehmen so nicht definierbar ist, weil es zu gross ist, es ist eine tägliche, immerbleibende Herausforderung, sie war gestern, sie ist jetzt und wird auch morgen immer wieder neue Perspektiven öffnen.
>Selbstverantwortung heisst auch für mich, mit offenen Augen durch die Welt gehen, sich selber mit sich immer wieder auseinanderzusetzen und immer neue Dinge, Herausforderung zu wagen.
>Jedes Umfallen, auf die Nase fallen ist wieder ein Lernbereich, Fehler dürfen sein, denn kein Mensch ist unfehlbar, aus jedem Fehler kann wieder viel gelernt werden.
>Selbstverantwortung in dem Sinne ist so für mich nicht fassbar, es ist eine immerwährende Herausforderung, die nicht immer und überall so leicht zu tragen ist und doch eine riesen Chance für sich selber darstellt,
>ein wirkliches JA für sich zu sagen!
>Ein NEIN und ein STOP an andere zu senden!
>Ich für mich bin zum Schluss gekommen, dass Selbstverantwortung nicht etwas ist, was man hat, sondern immer wieder herausgefordert wird, diese für sich selber zu erkennen und zu übernehmen.
>Die Verantwortung die ich, die jeder Mensch für sich selber trägt....ist ein JA zu sich selber sagen!
>In dem Sinne
>mit lieben Grüssen
>kleineRaupe



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