Wir erreichen uns......Vorsicht !

Geschrieben von Helena am 19. April 2011 23:44:44:

....wenn eine Überschneidung der gemachten Erfahrungen wahrgenommen wird. Zwei gedachte Kreise, die ein Feld bilden, mehr oder weniger überschneidend. Das ist die angenommene ähnliche Erfahrung, die uns fühlen läßt, daß wir nicht alleine sind. Und das tut gut. Was passiert, wenn ich feststelle, daß die Überschneidungen gering, oder gar nicht vorhanden sind? Oder weniger werden im Laufe der gelebten Jahre?
Ich sehe im Moment zwei Möglichkeiten, wahrscheinlich sind es mehr,(die meinem Bewußtsein aber nicht zugänglich sind), die eine ist, ich fühle mich zunehmend einsam. Da ich ein "Herdentier" bin, was den Menschen ja aus der Wissenschaft und sonstwoher immer zugeteilt wird, kann es nicht gut für mich sein.
Die andere Möglichkeit, die ich sehen kann und die durchaus einen großen Reiz auf mich ausübt ist die, eine Freiheit zu haben, die ich in meinem "Herdentier-dasein" niemals haben kann. So zu leben, wie es gut für mich ist. Geht der Weg über die Feststellung, nur noch kleine oder keine Überschneidungen mit anderen Leben zu haben? Ist das der Weg in die Freiheit jedes Einzelnen? Zu erfahren, daß die "Herde" mich nicht hält und/oder auffängt? Um dann MEIN Leben zu leben?

Sind meine Worte das Resultat aus der Tatsache, daß ich nichts und niemandem vertrauen kann und werde, aufgrund meines Traumas? und deshalb so in diese Wahrheit eintauche? Das Leben kann sehr einfach sein.....

Herzlichst Helena




Antworten:


• Schotterblume Forum •