Es gibt keinen 创zufall创

Geschrieben von raschida am 29. September 2010 21:17:23:

Liebe Bl黰chen, liebes Schotterteam.

Hi,
mit obigem titel will ich meine grunds鋞zliche Einstellung zum Leben signalisieren und meine seit l鋘gerem wieder praktizierte Weise, allem auch etwas Positives abzugewinnen.

Als erstes will ich danken. Allen den Bl黰chen, die mir den Weg in den Weg der Heilung hier bei schotter erm鰃licht haben und denen, die mir immer wieder zwischendurch davon begegnet sind, genauso wie den Bl黰chen, die ich kennenlernen durfte, als der Chat mein t鋑licher Wegbegleiter war. Ich bin sehr dankbar f黵 unseren Zusammenhalt und unserer gegenseitige Unterst黷zung. R點kblickend kann ich best鋞igen, dass der Austauch mit anderen emotional beeintr鋍htigten Seelen sehr hilfreich ist. Jeder von Euch, der meine Anwesenheit auf die eine oder andere Art in Zukunft vermisst, kann sich bei Eric meine mail addi geben lassen.
Nicht zuletzt danke ich dem Team f黵 die Ausdauer und die Geduld, die mir entgegengebracht wurde. Insbesondere Eric mit seinen unerm黡lichen Versuchen, mich aus Phasen der Traurigkeit und der Wut herauszuholen.Nachdem ich mir einzelne Beitr鋑e von mir nocheinmal durchlas,habe ich fast ein schlechtes Gewissen, wieviel Energie er da hieneingab.
Meine Ankommen hier, meine zerstreute Zeit und nun mein Wiederfinden in der Struktur habe ich zu einem grossen Teil diesen Seiten hier zu verdanken.
M鰃e euch allen ein Schutz zuteil werden, der euch dahin tr鋑t, wo ihr w黱scht anzukommen.

In den letzten wochen spitzte sich meine Situation sehr zu und mein Gef黨l war, dass gleich alles 黚er mich zusammenst黵zt.
Als dann der Konflikt hier noch dazukam, war ich schlichtweg 黚erfordert, mir blieb wirklich nichts anderes 黚er als mich zur點kzuziehen.
Es tut mir sehr leid, wenn ich sogar erw鋒nt habe, dass meine gesamten beitr鋑e von mir aus gel鰏cht werden k鰊nen, dass war ein Ausdruck meiner tiefen Entt鋟schung 黚er meine momentane situation 黚erhaupt und meinem tiefen Ungerechtigkeitsgef黨l. Das nehme ich zur點k und bitte daf黵 auch um Verzeihung.
Allerdings bin ich immer noch der Meinung, dass entsprechende Beitr鋑e, die emotionale Entt鋟schung oder Entr黶tung oder angst hervorriefen gel鰏cht werden sollten, aber das habt ihr zu entscheiden.
F黵 die, welche meine Beitr鋑e immer lasen, will ich noch einige Informationen geben:
Meine erw鋒nten "baustellen" konnte ich begradigen. Die erfolgreiche Vollstreckungsgegenklage war in sofern erfolgreich, dass ich 500 euro in raten bezahlen kann und 1.600 euro wurden vom gericht zur點kgestellt.Meine Bem黨ungen dahingehend waren erfolgreich und ich muss die zu Unrecht geforderten Gelder des alten Vermieters nicht zahlen.
Die hohe geforderte stromnachzahlung, welche durch eine von anfang an defekte heizung des neuen Vermieters herr黨rte, wird von meinem Sachbearbeiter der AGL nachgeforscht . Ebenso mein 躡erpr黤ungsantrag, aus dem ich mit einer kleinen Nachzahlung noch rechnen kann.Er ist neu beim amt und hat eine hohe emotionale Intelligenz, ich w黱sche mir sehr, dass er seine Arbeit dort noch lange fortf黨ren kann.
Mit dem Jugendamt habe ich noch dinge erlebt, die mir in der Evaluation mit meiner Therapeuten ganz neue Erkenntnisse meines eigenen Traumas vermittelten. Ich halte diesbez黦lich eine unterschriebene kopie eines schreibens von mir in der hand, welches mir signalisiert "Hier ist die Grenze, keinen Schritt weiter". Der Glaubenssatz "ich habe keine Familie mehr" wurde mir bewusst und die Rolle in meiner Familie bekam noch deutlichere Z黦e. Mit dem Erkennen in einem Flash konnte ich mich wieder ein St點kweit von den alten gef黨len der Ohnmacht befreien und f黨le mich nun erwachsener. Allerdings wurde mir dabei auch bewusst, dass ein tiefes Ungerechtigkeitsgef黨l, wie ich es sooft empfinden musste, nur mit Liebe kompensiert werden kann. Das tut ein wenig sehr weh, denn ich bin ja alleine. Aber hier hilft mir mein Hund, der das wohl momentan sehr deutlich sp黵t. Er weicht nicht von meiner Seite und sucht auff鋖lig nach K鰎perkontakt.
Obwohl diese sache seitens des Jugendamtes mehr wie fraglich und bedenkenswert ablief,ja sogar als 黚ergriffig bezeichnet werden kann, will ich mich dar黚er hier nicht 鰂fentlich auslassen. Mir liegt nichts an Sieger/Verlierer Spielen, das ist ein Grund daf黵.Nat黵lich gibt es auch noch andere Gr黱de, aber hierbei zitiere ich Eric, ich habe mich entschieden, nicht mehr zu versuchen mit meinem Kopf vor W鋘de zu laufen.
Sollte ich eine M鰃lichkeit finden, mich dazu noch 鋟ssern zu k鰊nen, in form eines geschriebenen Buches vllt oder wieauchimmer, ich werde diese M鰃lichkeit denke ich auch nutzen. Denn eine gewisse Transparenz sollte meiner Ansicht nach schon noch in diese Sache kommen.
Was meine Familie und ihr verm鰃en angeht,so werde ich da keinerlei Forderungen stellen, das ist mir nun sehr deutlich bewusst geworden.Allerdings gilt auch hier, dass ich die M鰃lichkeit Transparenz hineinzutragen nicht ausser Acht lassen werde.
Ich sehe es als meine gesellschaftliche Verpflichtung an, der 謋fentlichkeit aufzuzeigen, wie schwer es ein opfer von mehrfachem sexuellem Missbrauch in unserer Gesellschaft haben kann. Da ich in der gl點klichen Lage bin, ohne Medikamente, ohne Alkohol und ohne Drogen, v鰈lig n點htern zu agieren, werde ich meine Kraft nutzen.Ich weiss zugut, dass viele opfer garnicht die Kraft haben, deshalb 黚ernehme ich das jetzt.
Ich w黱sche euch alles alles gute und liebe und nutze den Abstand hier zu Schotter um meine gewonnene Struktur zu festigen und mich im Alltag so zu stabilisieren,dass ich die Neugierde auf mein neues Leben t鋑lich sp黵en kann.
Ich werde aber sp鋞estens, so wie die letzten zwei jahre auch, einen Bericht in euerer Rubrik "es ist zu schaffen" am neujahrstag schreiben. Diese Gewohnheit bedeutet mir soviel, dass mir jetzt die tr鋘en kommen ihr lieben,....hab euch lieb

Beenden werde ich diese Zeilen mit einem Zitat aus dem Buch " 3096 Tage" von Natascha Kampusch erschienen im List Verlag


Diese Geselschaft braucht T鋞er wie Wolfgang Priklopil, um dem B鰏en, das in ihr wohnt, ein Gesicht zu geben und es von sich selbst abzuspalten. Sie ben鰐igt die Bilder von Kellerverliesen, um nicht auf die vielen Wohnungen und Vorg鋜ten sehen zu m黶sen, in denen die Gewalt ihr spiessiges, b黵gerliches Anlitz zeigt. Sie benutzt die Opfer spektakul鋜er F鋖le wie mich, um sich der Verantwortung f黵 die vielen namenlosen Opfer der allt鋑lichen Verbrechen zu entledigen, denen man nicht hilft - selbst wenn sie um Hilfe bitten.


Mit einfachen Worten beschreibt Natascha unter anderem, welche Selbsschutzmechanismen ein Mensch einsetzen kann, um solche schlimmen Dinge zu 黚erleben.


Bis demn鋍hst und passt bitte gut auf euch auf

RASCHIDA

PS: Ich nehme noch die Gelegenheit wahr und w黱sche meinem Sohn zum Geburtstag alles Gute, m鰃e er einen Weg finden, seine Gef黨le zuzulassen....




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