Re: Projektion und Trigger

Geschrieben von raschida am 22. September 2010 20:57:00:

Als Antwort auf: Projektion und Trigger geschrieben von Helena am 22. September 2010 17:02:19:

hi,

irgendwie ist das einleuchtend was aufgetaucht sagt, zuvor fand ich auch dass es beides gibt. Wenn ich den trigger einordnen kann (z.b wenn jemand mit der hand neben sich klopft, also das zeichen, das ich mich hierhersetzen soll),und ich es automatisch mache und mir aber kurz drauf darüber bewusst werde dass es ein trigger war, dann ist das gut. Und wenn ich mich garnicht erst hinsetze noch besser, lach*.

Wenn mich ein mensch an etwa erinnert, z.b. eine frau erinnert mich an die strenge und dominanz meiner schwester, dann ist da innen bei mir ja schon ein samen gelegt worden und ich reagiere auf die stimme oder das aussehen oder so, ohne dass diese frau in wirklichkeit dominant sein muss.

Hmmm,...alles nicht so einfach und so wie aufgetaucht schon sagte, früher wäre es mir garnicht bewusst geworden, dass mein seltsames gefühlsleben überhaupt von einem trigger herrührt.

Therapie ist gut und wichtig, egal wieviele trigger da sind, jeder kleine schritt des erkennens sorgt für neuen mut in richtung heilung.
Nur dadurch bin ich heute in der lage, direkt gegenzusteuern, wenn sich einer die hände zum beispiel vor das gesicht hält und "traurig" tut, oder einer sagt aus spass "komm setz dich mal bei dem onkel auf den schoss".Heute lerne ich "flotte" sprüche dagegenzusetzen, ich nutze also unverzüglich meinen verstand und setze der wirkung des triggers etwas dagegen. Also ich arbeite daran,klappt natürlich noch nicht perfekt.

Grundsätzlich habe ich mich dafür entschieden, alle trigger zu begrüssen, aber anfangs war ich traurig,da schien es mir, ich sei hoffnungslos ausgeliefert und bedauerte es sehr, dass man nochmal "drauf reinfallen" muss, um überhaupt erst einen trigger erkennen zu können.

Alles in allem bin ich dankbar mit "offenen augen" durch mein leben gehen zu können.


gruss raschi




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