Re: nachtrag

Geschrieben von raschida am 22. September 2010 09:04:39:

Als Antwort auf: Re: ´´Ich schaue nach oben..... geschrieben von raschida am 21. September 2010 18:05:59:

hi,

der brief ist geschrieben.
Ohne wenn und aber bin ich der meinung, dass ein kind nicht in eine Täterfamilie gehört. Sie kann ja den kontakt zu ihrer omi pflegen, keine frage, dagegen hatte ich niemals etwas. Immer wieder betont meine tochter, sie will bei mir bleiben. Woran liegt das wohl nur? Vllt weil ich soeine uncoole mami bin? Rückblickend kann ich sehr gut festmachen dass mein sohn sehr perfide vorgegangen ist. Er hat mein vertrauen, meine liebe zu ihm und meine emotionale blindheit voll ausgenutzt, soetwas ist garnicht prickelnd.Da kann man wirklich auf den gedanken kommen, dass man in einem schlechten film wäre.Meine Schwester hatte immer schon vorlieben für Filme, wo die familienangehörigen irgendwelche kinder wegnahmen, daran erinnere ich mich noch sehr gut. Es wird nun bald mein traum, den ich vor einigen jahren hatte wahr werden. Um sie werde ich mich zum schluss kümmern.
Ich kann das sogut verstehen, wenn mütter nicht weiterkämpfen können und alles seinen lauf nimmt. Mir wäre es auch oft lieber gewesen,wenn alles ruhiger abgelaufen wäre. Vllt liegt es ja daran, dass ich immer alleinerziehend war und deshalb keinen Rückhalt hatte von meinem mann. Vllt ist es auch so, dass ich mit diesem "fall" grundlegend etwas offenlege. Die fassade der täterfamilie glänzt so, dass sogar mitarbeiter vom jugendamt sich zu solchen aussagen, sie würden ihr kind auch dorthin geben, hinreissen lassen.Grundsätzlich interessiert mich nicht mehr, was in dieser familie noch alles unterm teppich liegt, ausser diese mehrfache sexualisierte gewalt und die illegale A*treibung. Auch ich will frieden haben mit meinem leben und dem umgang mit meiner tochter. Und ich habe auch nichts auf biegen und brechen erzwingen wollen, dies zeigt alleine das letzte jahr,.....12 monate habe ich es so laufen lassen wie vom amt empfohlen. Keiner weiss wo meine tochter sich rumtreibt, ich kann es nicht mehr kontrollieren, man nahm mir diese Möglichkeit, indem man sich auf seite der täter stellte.Auch gestern lag ein zettel von ihr auf meiner tastatur, dass sie woanders übernachtet. Wer das ist oder wo sie sich aufhält, das weiss ich auch diesmal nicht.
Ich habe es geschafft, keine ambivalenten gefühle mehr zu empfinden gegenüber meiner mutter, für mich bedeutet das ein riesen schritt in richtung freiheit. Das geniesse ich erst seit wenigen tagen und das ist auch der grund, warum ich mich jetzt sachlich wehren kann.Es kann meiner meinung nach nicht angehen, dass thesen wie "das war früher, ihre tochter hat damit nichts zu tun" aufrecht erhalten werden.
Ein freibrief ist das, mit tätern an einem tisch sitzen zu dürfen. Ich selber sehe dem tag mit freude entgegen, in eigenverantwortung die nächsten schritte in mein neues leben zu gehen, aber ich habe eben das gefühl, das noch klarstellen zu dürfen.Und ich denke auch, dass mein "fall" ein vorzeigefall ist, wie es eben nicht mehr in zukunft gehen soll/darf. Ich mache das alles nicht, weil mir kämpfen spass macht, ganz und garnicht. Aber es ist mein Gerechtigkeitsgefühl, dass mich zu legalen "waffen" greifen lässt. Ich bin froh, wenn das hinter mir liegt, das kann mir echt jeder glauben. Ein ende ist ja absehbar und vllt ist es dieser endspurt, der mich und meine Tochter wieder so verbindet, wie es einmal war.
Ich bin mir bewusst darüber, dass das, was ich alles erlebt habe in den letzten 10 jahren, vielen das genick gebrochen hätte, das habe ich von einigen seiten nun bestätigt bekommen. Es kann nicht sein, dass nur "starke" frauen dies überleben, das fühlte ich von anfang an....
Ich behandele diesen "schlussteil" mit leichter feder, ohne krampfartige gefühle in mir, eben so, wie ein autor sein buch beendet und sein happy end notiert.

liebe sisi,...es war mir wichtig dir meine gefühle noch mitzuteilen, bevor die reaktion auf meinen brief mich erreicht

gruss raschi




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