Re: Das bin ich
Geschrieben von raschida am 18. August 2010 07:48:20:
Als Antwort auf: Re: Das bin ich geschrieben von Eric am 18. August 2010 01:33:37:
hi ich passe,...es ist wieder soweit,ch begreife garnichts mehr.
Mein Erzeuger war ein tyrann und meine mutter bis heute verlogen . Nichts davon will ich haben eric.Und ich kann sagen, dass ich zwar immer noch ambivalente gefühle habe aber vermissen tu ich nichts mehr von denen alle.
Im gegensatz zu ihnen allen bin ich mir bewusst, wie schwer ein trauma wirkt und trage dieses schicksal tagtäglich mit dem ziel, eben nicht die schuldfrage in den mittelpunkt zu stellen.
Wenn ich könnte, würde ich das abstreifen wie einen pullover, aber irgendwo hakts ja offensichtlich.Dass ich vllt mehr daran arbeiten muss,....meine eigene handlungsfähigkeit zu erkennen und sie überhaupt erst zu erreichen leuchtet mir ein. Je früher das trauma, desto schwieriger ist es, auf eigenen beinen stehen zu lernen.
Aber was hat das damit zu tun, dass ich daran hänge?
Ich hänge nicht an verleugnung oder "gewaltvollen" erziehungsmethoden.Glaub mir mal eric, ich bin die ganze zeit schon sehr sachte mit dem wissen umgegangen was meine tochter betrifft.
Gegen den kontakt zu der familie habe ich doch nichts einzuwenden, sie selber wird doch lernen damit umzugehen hoffentlich.
Klar empfinde ich es nicht als gut,....bis heute, dass das verweilen in täterfamilien so begünstigt wird seitens gericht und jugendamt mit dem Argument: früher ist früher und heute ist heute. Dies ist in meinen augen auch nicht der richtige weg. Aber das ist doch nur meine meinung,....die setze ich doch nicht mit gewalt durch.Ich kann nur beobachten, was geschehen ist, nachdem meine tochter intensiven kontakt zu meiner mutter und schwester und potentiellem täter hat.
Und diese beobachtung ist eben, dass mein kind noch gehemmter wurde, als es eh schon war und dass sie an emotion verlor.Dies sind meine Beobachtungen und wenn ich meine meinung sage, ist dies kein evangelium, darüber bin ich mir schon bewusst.wenn ich so an den dingen hängen würde eric, hätte ich nicht manche dinge geschafft zu unterbrechen. Jedenfalls hat meine tochter mir gegenüber keine angst oder hemmungen etwas zu sagen, mich gar zu betiteln mit schlimmen worten oder etwas einfach nicht zu befolgen. Dies zeugt doch davon, dass in unserem verhältnis schon einiges anders läuft wie zu meiner zeit.
Die macht in dieser familie war riesengross.Niemand hätte es gewagt meinem erzeuger zu widersprechen.Ich merke deutlich, dass mit seinem tod vor 10 jahren,für mich die ersten wichtigen schritte überhaupt erst möglich waren in richtung "freiheit".Niemals habe ich in letzter zeit gehandelt aus eifersucht heraus, dass sie kontakt hat und ich nicht. Ich hatte einfach immer nur panische angst, dass sich ihr selbst verformt und sie eben noch gehemmter wird und noch weniger sich ihre meinung bilden kann.
Ich habe gestern oder vorgestern einen gedanken festgehalten der in meinen kopf kam. Ich werde ab sofort an einer verstärkten freundschaftlichen beziehung arbeiten, also ich meine damit, dass ich mich weniger als "mama" fühlen will in zukunft und stattdessen mehr "freunin" werden will,.....vllt ist das ja ein weg.
Ich bin selber gespannt wie es weitergeht,weil ich ja auch mal wieder aus dieser wohnung ausziehen werde.Ich werde versuchen, die jetzige wohnsituation noch aufrechtzuerhalten bis ende märz, dann wird sie 18.
Sie wünschtr sich sehr ihr abi zu machen und ich hoffe echt, dass sie davon keiner wird abhalten können.Dieses ziel ist für sie sehr wichtig und darin unterstütze ich sie, wo ich nur kann. Bei mir wird sie immer diesen ort der "ruhe" haben dürfen. Das hatte ich nicht eric und ich weiss sehr genau warum. Dahingehend habe ich echt etwas verändert an den familiären mustern.Bei mir muss sie nicht ständig denken: sie muss dies und jenes noch tun oder gleich kommt meine mutter wieder ins zimmer und dann muss ich das und das machen. Nein,....ich lasse ihr den freien willen und übe eben keinen druck aus.Auf wunsch erinnere ich sie natürlich an ihre pflichten und helfe ihr zu üben, wie es geht. Aber aus mir unerklärlichen gründen ist dieses bei ihr einfach verschwunden.Wie ein Boykott hüllt uns diese wolke ein. Aber ich bleibe ruhig,.....seit monaten.Immer wieder aufs neue kann ich nur hilfestellung anbieten, aber es ist wie ein fluch,....als hätte uns jemand dieser harmonie beraubt.
gruss raschi
gruss raschi
- Re: Das bin ich Eric 18.08.2010 18:37 (0)