Re: Antwort könnte auch triggern

Geschrieben von raschida am 17. Juli 2010 09:19:10:

Als Antwort auf: Antwort könnte auch triggern geschrieben von Puenktchen am 16. Juli 2010 23:07:23:

hi, mit viel aufwand geschrieben deine zeilen, dafür danke ich dir. Leider unterschätzt du die situation.Ich werde geduldig die dinge sich entwickeln lassen.
Die Übermittlung durch geschriebene worte ist mir nicht mehr möglich. Das einfühlen in diese Situation ist glaube ich auch garnicht möglich.
Natürlich werde ich ihr zur seite stehen, aber eben so, dass ich auch bei verstand bleibe. Du hast die erniedrigungen nicht "life" erlebt....
Ich bin auch nicht nachtragend, denn ich weiss ja dass sie instrumentalisiert wurde. Aber sie wird das selber erkennen müssen, so sieht das aus.
Fakt ist, das sie bestimmten kann, wieviel gutes gelingen, gute worte und wieviel zärtlichkeit unsere beziehung beinhalten soll/kann.
Ich forciere nicht, der erweckte eindruck stimmt nicht.
Alle zeit der welt würde ich ihr geben und alle aufmerksamkeit. So war es immer und so kann es auch wieder sein.
Aber ihr seht eines nicht. Sie will nicht.
Sie hat sich für die anderen entschieden erstmal, versteht ihr das denn nicht?
Mein einziger standpunkt, an den ich festhalte ist, dass ich meiner fürsorgepflicht nachkomme, solange sie noch keine 18 ist.
Darüber hinaus weiss meine tochter genau, dass ich sie solange unterstütze und begleite wie nötig wäre oder eben gewünscht. Dies ist von mir auch verbalisiert worden.
Auch vom gefühl her weiss sie, wie sehr sie der mittelpunkt meines lebens war. Ich denke, sie ist selber sprachlos darüber, wie es sein kann, dass ich bei diesen menschen da null chance bekommen soll, also sprich bei meiner mutter und meinem sohn.
Obwohl sie weiss, wie mies ich da "entsorgt" worden bin, und obwohl sie innerlich genau weiss, dass die dinge so sind wie von mir beschrieben dort, hat sie ambivalente gefühle. Sie weiss dass meine schwester mich belogen hat und dass ich von der familie blind gehalten wurde. Aber sie ist eben nicht der meinung, dass sie ihrem täter nicht in die Augen schauen braucht.Sie hat die haltung übernommen, dass man über dinge hinwegsehen muss, weil blut dicker ist und geld schöner.....

Was soll ich da noch machen, als ihr zu zeigen, durch meine art zu leben mom, dass es etwas gibt, was über dem allem steht? Nämlich die liebe.
Das essen selber ist für mch kein opfer...
das ist falsch rübergekommen....

Sie signalisiert ja ganz klar, und ich weiss nicht, was sie dazu brachte, dass sie keinerlei gefühle braucht, sondern eben nur "versorgung".
Was soll ich dazu noch sagen?
Infolgedessen,mir jetzt klar dass es eine allzu logische entwicklung war, war ich sozusagen freigesprochen worden von gefühlen zwischen mir und ihr. Ich habe mich durch den schmerz der ignoranz und missachtung gekämpft, mit ehrlichen und aufrichtigen gefühlen in mir zu ihr. Die konnte ich aber nicht ausleben, weil sie unterdrückt wurden , also nicht mehr gefragt waren bei ihr, sozusagen.
Mein hang, alles danach auszurichten, was ich liebe um mich herum, der konnte nun nicht mehr zum tragen kommen,......über moooonate hinweg.
Nun, ist jedes liebe wort und jeder versuch von eurer seite, die situation erklärlich zu machen, einfach zu spät...
Ich und meine gefühlswelt haben sich da wohl irgendwie jetzt verlagert. Es gibt einen mann in meinem leben, womit ich selber ja auch noch überhaupt nicht klar zu kommen scheine und ich weiss echt nicht, wie das alles gehen soll.Nicht dass ich mir jetzt von morgens bis abends einen kopf mache, aber das kommt eben auch noch alles dazu.
Ich wollte das hier so nicht sagen, aber für das verständnis ist es wohl sehr wichtig zu wissen, dass dieser Mann mir soviel bedeutet, dass er es eben schaffte, dass sich alles irgendwie verlagert.
Weisst du pünktchen, wenn ich spüren würde, dass meine tochter sich nach meinen armen sehnt,....ich würde da doch nicht eine sekunde zögern, es ist aber nicht so. Es wurde wieauchimmer hass übertragen. Weiter kann ich das garnicht ausführen, weil ich sonst wieder an den baum und an meine schwester denken muss, so verletzt bin ich über ihre macht.

Meine tochter hat hier den ort, den sie dringend braucht. Das ist erstmal das wichtigste, wie ja auch bei der thera heraus kam und wie ich es schon seit langem spüre. Ihr den anker zu geben, den sie frei wählte,....bedeutet mir viel.
Trotzdem kann ich nicht von jetzt auf gleich alles rückgängig machen, was ich aus selbstschutz einführte (schlüssel...usw)
Dafür muss ich bei ihr regungen erkennen, weisst du wie ich meine?
Ich muss sehen, dass da eben der hass sich irgendwie neutralisiert. Ich weiss ja nochnichtmal wie die das schafften...
Bei meinem sohn habe ich das genau so gespürt,.....ein übertragener hass ist das,....da kann ich nicht so einfach mit liebe gegen ankommen, glaub mir mal..

ach,.....warum glaubt mir denn keiner,....seufz?


Früher habe ich manchmal gesagt, wenn ich gefragt wurde, wie ich zu meiner tochter und sie zu mir steht, dass ich nicht sagen will, dass wir eine universelle einheit sind, aber wir sind sehr wesensgleich und kommen auf eine harmonische art und weise wunderbar miteinander klar. Dieses gefühl wurde irgendwie so brutal zerstört, dass es mir die sinne raubt und ich schwindlig werde, wenn ich anfange nachzudenken, dass ich das nicht geschnallt habe zu verhindern.


gruss raschi




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