Re: feedback

Geschrieben von Sisi am 27. Mai 2010 14:25:48:

Als Antwort auf: feedback geschrieben von raschida am 26. Mai 2010 20:19:03:

>hi,
>wollte euch allen nur mitteilen, dass mir die Tage in berlin bei mario viel gegeben haben.
>Klar,...ich war sehr gehemmt überhaupt loszufahren und hatte auch beklemmungen und eigentlich dachte ich, dass ich viel zu schwach bin für diese Aktion.
>Aber bereits nach kurzer zeit nach meiner ankunft spürte ich mich,....ich spürte meinen körper und wie ich immer beweglicher wurde. Es kam ein Freiheitsgefühl in mir auf, wie in alten Tagen, wenn ich fernab von der Familie früher war.
>Zwar sehr schwach, aber harmonisch verbrachten wir die Tage.
>als ich nach hause kam wieder und meine Tochter um 7 uhr anrief, danch spürte ich wieder diesen Druck in meinem ganzen Leib. Wie ein Luftballon wurde ich dicker und dicker....
>bis heute hält dieser Zustand an. Ob nun der hamster (smilie) im chat oder das gewohnte umfeld der grund waren kann ich nicht sagen. Ich spüre nur, dass es eine Körpererinnerung ist.
>Heute merke ich, dass ich das Gefühl, was ich in berlin spürte wieder hatte für einen kurzen moment,....für sekunden fühlte ich mich grad eben wieder frei. Zuvor hatte meine tochter mir an den kopf geschmissen, dass ich die verkommene sei und nicht meine familie....
>Ja,....ich habe abgeschlossen,um meine Tochter werde ich nicht mehr kämpfen können/wollen.
>Ich spüre , wie die freiheit nur einen Schritt entfernt ist...
>Ich nehme das neue an, was da auf mich wartet, ohne zu wissen, was es sein wird. Es ist egal wo oder wie ich leben werde, aber die freiheit bleibt dann bei mir, das weiss ich jetzt genau.
>Klar verfalle ich für momente wieder in das alte denkmuster, dass ich wütend werde, weil keiner hier um mich herum etwas zugibt oder weil ich nicht erfahren werde, was genau alles mir als kleines kind zugestossen ist und in welche Dinge mein Erzeuger vllt verwickelt war und ob meine Mutter sehr wohl wusste, um was es ging.
>Klar,meine innere Stimme beantwortet mir ja schon viele Fragen,.......aber es stimmt, ich habe einfach zulange meine Scheuklappen aufgehabt und wollte die sache klären.
>Vllt lag es daran, weil ich es gewohnt war immer alleine zu kämpfen. Liebevolle menschen um mich herum, die sich für meine persönlichen Belange interessierten, waren mir ja bis ich nach schotter kam ,fremd.
>Ich spüre, dass ich meine beeinträchtigung akzeptiere und den rest meines lebens in frieden leben werde mit menschen die mir helfen und ich das zurückgeben kann, indem ich helfe.
>Es tut ein wenig weh, dass die anderen getrost ihr spiel weiterspielen können und als die armen alten kranken dastehen, die doch immer alles für mich getan haben. Aber meine innere stimme sagt mir auch, dass sie vor ihrem kamin keine ruhe finden werden, so wie ich sie im moment spüre...
>Ich hätte nie gedacht, dass ich aufhören könnte, um meine tochter zu kämpfen, aber es ist so, ich rechne mit allem und bin bereit den weg alleine weiter zu gehen.
>Für mütter mag sich das hart anhören, ich dachte auch immer so, dass ich das niemals könnte,.....aber es fühlt sich so natürlich an, als gäbe es nichts anderes zu tun in diesem moment, als loszulassen.
>Ich danke Mario von ganzem Herzen, dass er mir diesen Schritt ermöglicht hat, mich animierte und mir zuhörte.
>Ich kann sagen, das es das richtige war, diesen Schritt zu machen und kann das echt weiterempfehlen.
>Seitdem liebe ich Bahnhof pankow und ich war hoffentlich nicht zum letzten mal an diesem Ort.
>Es ist ein wunderschöner ruhiger Platz.
>alles liebe euch
>raschi

Liebe raschi

ich freue mich das dir die Tage da in Berlin gut getan haben,
das mit Tochter tut mir leid, meine Kinder gehen auch zur der Oma täglich hin,
sie haben ja auch kein Leid erfahren, sie können das nicht nachvollziehen, sie sollen dort ruhig hingehen.
Eins bin ich sicher wir haben unseren Kinder dieses Leid nicht aufgetragen, sie sollen ja dort hingehen, ja es
tut weh, denn sie können uns nicht glauben, weil sie da was anderes sehen, da ist es auch schwierig zu glauben
das was man mit uns getan hatte.
Aber ich freue mich sehr das du das Gefühl erleben durfte frei zu sein, da kannst du dir vorstellen wie ich mich frei
fühle wenn ich auf das Fahrrad sitze, ich spüre den Wind, den Regen und die Sonne, ich sehe die Natur jeden Tag neu.
Ich bin auch in diesen Moment weg von den die weh getan haben. Ich bin da frei.
Ja raschi das ist ein gutes Gefühl.
Ich freue mich sehr darüber, ich wünsche dir ganz viel gute Gefühle
alles gute wünscht dir ganz lieb
die Sisi




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