mehr täter wie opferschutz

Geschrieben von raschida am 19. Mai 2010 11:37:04:

Als Antwort auf: Re: nachsatz geschrieben von raschida am 19. Mai 2010 07:28:16:

hi,
ausserdem, muss ich sagen, dass meine Mutter von einem Sohn derart in schutz genommen wird, dass es nahezu unmöglich ist, mit ihr in kontakt zu treten.
Angeblich bekommt sie schon herzklopfen, wenn sie nur an den Briefkasten gehen muss.
Dass sie aber frisch fröhlich und frei den Hof vor ihrer Türe kehren kann, ohne Unterlass.....das wurde gesehen, als mein Brief Weiberfastnacht im vorletzten jahr eingeworfen wurde. In diesem Brief schränkte ich den Kontakt der ganzen Familienmitglieder zu meiner Tochter erheblich ein....
Ohne ein Wort wurde dies hingenommen.

Weisst du, und jetzt, nachdem ich an diesem Punkt stehe, kann ich sagen,......meine Dankbarkeit soll vorallem den Seelen dienen, die mich davor bewahren,.....in alte muster zu verfallen. Denn in solchen Momenten würde unter Umständen ein einziger Blick meiner Mutter seine Wirkung in sekundebruchteilen haben. Ich erfahre solche Momente natürlich als sehr sehr unangenehm, zumal diese "Hingezogenheit" zur Täterstruktur ja nichts mit Liebe zu tun haben können. Denn dann hätte ich ja nicht diese unguten und "komischen" und "falschen" gefühle.

Über die Hoffnung zu fabulieren oder gar philosophieren in dieser Hinsicht, ist mir schier unmöglich und, das gebe ich zu,....da mache ich einen immer grösseren Bogen herum.

Zu sagen ist noch, dass meine mutter schon immer mal wieder erwähnte, dass man die Wahrheit vor ihr nicht verbergen bräuchte,......aber das bezog sich dann wohl auf eine andere Le*che.


alle liebe
raschi




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