Re: Benötige Ratschlag bzgl. Mediz. Dienst Arbeitsamt
Geschrieben von Helena am 29. April 2010 22:34:19:
Als Antwort auf: Benötige Ratschlag bzgl. Mediz. Dienst Arbeitsamt geschrieben von Total verunsicherte Wolfsfrau am 29. April 2010 09:37:37:
Liebe Wolfsfrau,
ich kenne eine Frau, die beim medizinischen Dienst arbeitet und werde mit ihr in Verbindung treten, um zu erfragen, ob du dir das Gutachten wirklich antun mußt, oder es aufgrund deiner Klinikaufenthalte nicht doch völlig überflüssig sein wird. Ich werde dir sofort Bescheid geben, sie ist momentan im Urlaub wird aber, soweit ich weiß, in den nächsten Tagen zurück sein, vor Ablauf der 2 Wochen. Ich hoffe, es wird eine Antwort sein, die dich nicht zwingt.
Manchmal scheint es so zu sein, daß man/frau in eine "Mühle" gerät, oft ist es die bürokratische, die gnadenlos ist, weil sie die Menschen, die betroffen sind, nicht kennt, aber ich hoffe mit dir auf einen Weg, der dich davon verschont.
Herzlichst Helena
>Hallo zusammen,
>ich brauche mal bitte dringend Euern Rat, hoffe, es hat jemand damit Erfahrungen.
>Ich wurde Mitte April von der Krankenkasse ausgesteuert, da Langzeitkrank (PTBS, Depressionen, Tinnitus, usw) . Mein Rentenantrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente läuft seit Mitte Januar, von der Seite aus muss ich wohl zu einem Gutachter, aber einen Termin können die mir noch nicht nennen. Dort habe ich extra angegeben, dass ich unbedingt zu einer Frau will, dem wird wohl auch entsprochen. Außerdem hatte ich parallel auch noch einen Antrag auf Reha in einer speziellen Traumaklinik (Klinik Waldschlösschen, Dresden) gestellt. Dem wurde (wenn auch erst nach 2 Widersprüchen und 6 Monaten Bearbeitungszeit) entsprochen, allerdings muss ich darauf noch 4-6 Monate warten *kotz Jetzt musste ich mich beim Arbeitsamt melden, um ALG1 zu erhalten und denen bzw. dem medizinischen Dienst meine kompletten Krankenakten (Entlassungsberichte von 4 Klinikaufenthalten in den lezten 4 Jahren, sowie div. Atteste und Gutachten von Hausärztin und Psychologin) zur Verfügung gestellt, sowie eine aktuelle Weiterkrankschreibung durch meine HA. Jetzt laden die mich doch tatsächlich zur Begutachtung zum medizinischen Dienst ein, Termin in 2 Wochen :-(
>Muss ich mir das antun? Ich habe echt keine Kraft und keine Nerven mehr, noch jemandem meine Krankengeschichte zu erzählen und noch jemandem "Rechenschaft" abzulegen und mein Leid darzulegen. Ich kann das auch nicht so gut, jemandem völlig Fremden in 15 Min. zu erzählen, wie sch... es mir geht und warum ich nicht arbeiten kann. Das steht doch auch alles in den Klinikberichten (der letzte von Jan diesen Jahres!!) Außerdem befürchte ich, dass ich von einem Mann begutachtet werde soll. Da steigt mir schon jetzt die Panik auf. Kann ich mich dagegen irgendwie wehren, ohne, dass mir das ALG gekürzt/gesperrt wird?
>Ich bin echt fix und fertig :-((
>Für Eure Rückmeldung ganz lieben Dank!
>Wolfsfrau
- Re: Benötige Ratschlag bzgl. Mediz. Dienst Arbeitsamt Wolfsfrau 30.04.2010 09:45 (4)
- Re: Benötige Ratschlag bzgl. Mediz. Dienst Arbeitsamt Helena 30.04.2010 11:19 (3)
- Re: Benötige Ratschlag bzgl. Mediz. Dienst Arbeitsamt TchorT 02.05.2010 13:37 (1)
- Re: Benötige Ratschlag bzgl. Mediz. Dienst Arbeitsamt Helena 03.05.2010 16:22 (0)
- Re: Benötige Ratschlag bzgl. Mediz. Dienst Arbeitsamt Wolfsfrau 30.04.2010 18:21 (0)