Re: du hast schon viel geschafft und die Herausforderung hört auch ersmal nich auf.

Geschrieben von Sisi am 07. März 2010 12:15:05:

Als Antwort auf: du hast schon viel geschafft und die Herausforderung hört auch ersmal nich auf. geschrieben von raschida am 07. März 2010 10:28:17:

> hi,
>wie ich finde, bist du schon sehr weit, dass du feststellst, dass wut und trauer sich auch bei dir in einem stetigen wechsel nun befinden.
>Du schreibst es ja selber schon,.....Berufung.
>Hör genau hin,.....du bist klug genug zu wissen, wohin mit den schlimmen worten Ungerechtigkeit und wahnsinn.
>Für dich gibts jez halt kein stationsleben,.....ist das wirklich sooo schlimm???
>Schaff dir jez deine eigene und dokumentiere, was ungerecht lief,.....nimm Einsicht in deine Patientenunterlagen, das ist dein gutes recht. Sei dein eigener Anwalt,.....das ist es, was das Schicksal jez von dir sich wünscht, denk...
>Und nicht zuletzt,.......fange an dich in dankbarkeit zu üben, für das, was du trotz allem als positiv und stark an deiner entwicklung erkennst.
>Ich sag doch,.......du kommst aus den Hufen und wirst auch verstehen, warum kleine schritte manchmal im Mittelpunkt stehen müssen.
>Was sind ein paar Jahre, wenn ich bedenke, das Zeit keine Grenzen hat...
>Sei dankbar, dass du das Gefühl der Traurigkeit schon in worten von dir beschrieben werden kann, denn das ist ein indikator dafür,......dass es immer weniger "fühlbar" wird...
>
>Weiter so,.....ich bin zufrieden mit der stetigen Entwicklung und wünsche dir viel Kraft, immer mehr die Sorgfaltspflicht für eine mühsame Entwicklung zu halten.
>
>Alles liebe dir
>raschi

Liebe raschi danke für deine aufmuntere Worte, für mich ist das schlimm nicht mehr das stationleben zu haben.
Weil ich nicht weiß für was ich hier auf Erden bin. Nun kommt der Schlag, der Rehaberater hat gesagt das ich nicht mehr
alles machen darf, nur Hilfsarbeiten, die bezahlen 1 Jahr so ne Schule, aber um einen Abschluss zu machen sind es 3 Jahre Ausbildung.

Nun komme ich ich so verloren vor, kenne meine Probleme und dies kann überall auftreten egal wo ich arbeiten werde.
Mich haben sie beschissen in der Rehaklinik, haben versprochen und auch der Arzt, dass ich es mir aussuchen kann, was ich neu lernen kann und nun stehe ich da, so ne Gemeinheit. Das einzige ist was da gut ist an der den beruflichen Training, dass ich Zeit gewinne.

Aber das mich sowas tief treffen wird hätte ich nie gedacht. Ich hatte vor 2 Jahren eine Ausbildung gemacht für Demenzkranke, das trifft einen so sehr, dass das alles für die Katz ist. All die Fort und weiterbildung ist nun für nix und wieder nix gewesen, nur um eine Bereicherung mehr.

Ich danke dir sehr und werde mir das alles aufschreiben was so schief gegangen ist und ich bin schon weiter gekommen was das Trauma angeht, ja. Dieses Einsamkeitsgefühl ist schon schwer auszuhalten, da bei mir alles so sher überschwemmt ist. Danke liebe raschi du bist sehr lieb.
Danke Sisi



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