Sorry, ohne Javascript steht nicht der volle Funktionsumfang zur Verfügung!

Es ist zu schaffen

Wir möchten an dieser Stelle Eure Berichte über Fortschritte bei der Heilung veröffentlichen, um anderen Mut zu machen und zu zeigen, daß Heilung möglich ist.
Auch wenn es im Einzelfall nur kleine Schritte sein sollten, so sind es doch wichtige Schritte und wir bitten Euch, sie uns zu schicken.

Bitte gebt hier Eure Berichte ein. Diese werden dann innerhalb weniger Tage von uns freigeschaltet.
Falls dies einmal nicht klappen sollte, wendet Euch bitte an Webmaster Eric.
Habt bitte Verständnis dafür, daß wir an dieser Stelle nur Berichte veröffentlichen, die zum Thema "Es ist zu schaffen" passen.



Titel
Zur Person (nicht notwendig, nur wenn Ihr wollt!)
Name
E-Mail
Website
Text

meine Seele ist auch ein 'Kriegsenkel'25.04.2012 14:21
Name Eva
Ihr lieben verletzen Seelen,

Seelenwunden heilen ganz langsam - es dauerte bei mir eine lange Zeit bis mir überhaupt einmal Heilsames begegnete. Noch immer bin ich auf dem Wege einer Genesung. Es gibt eine Besserung.
Vieleicht geht es manchen von Euch mit traumatischen Persönlichkeitsstörungen so wie mir und er findet viele Antworten wenn er mal nachliest unter 'Kriegsenkel' oder
'Transgenerationale Weitergabe kriegsbelasteter Kindheiten' - das betrifft Menschen die zwischen den Jahren 1960 und 1975 geboren sind und deren Eltern vorwiegend Flüchtlinge im zweiten Weltkrieg waren.

Ein Frieden für die verletzten Seelen ist möglich. Nicht einfach aber möglich.

Alles Liebe
Eva

Es ist zu schaffen!01.04.2012 12:25
Hallo Schotterblümchen,

zwar ist nicht alles eitel Sonnenschein und manche Erinnerung lebt in mir, ruft Traurigkeit und Wut hervor - und doch habe ich schon einiges geschafft. Inzwischen lebe ich in einer Partnerschaft, bekomme meinen Alltag auf die Reihe und bin nicht mehr so häufig krank wie zu anderen Zeiten. In diesen anderen Zeiten konnte ich mir nicht vorstellen so zu leben wie heute. Und es ist ein tolles Gefühl den Rückblick nehmen zu können, zu wissen, dass es von der Gegenwart her betrachtet viel besser ist als ich es vorher zu träumen gewagt hatte.

Es ist zu schaffen!

Verzeihen - entschuldigen kann ich nicht, aber Vergeben - das kann ich11.03.2012 08:33
hallo,

verzeihen, also entschuldigen kann ich den MB und den Rest nicht, aber ich kann ihn vergeben: ihn annehmen, als das was er war (abscheulich), ihn anssehen, bewußt wahrnehmen und stehen lassen. ich lasse ihn da, wo er hingehört: in der vergangenheit.
ich bin jetzt und hier.
vergeben befreit - auch wenn es wieder ein weg mit vielen schritten ist. fei zu sein ist schön!

den segen für den gegner wünschen zu können tut gut.

ich bin frei und kapiere es langsam - auch das ist ein weg und er tut gut - die symptome haben keine chance zu bleiben - he, ich bin frei!!!!!

Ich denke ich habe es geschafft28.09.2011 19:44
Name Ron
Vor ziemlich genau einem Jahr war ich am absoluten Tiefpunkt meines Lebens.
Ich bin Überlebender von schwersten körperlichen ,s. und psychischen Missbrauch durch die leibliche "mutter".Die Therapeutische Aufarbeitung begann ziemmlich spät, vor etwa 10 Jahren. Wegen stationärer Klinikaufenthalten und einer Privaten Allianz Krankenversicherung die mich mit fast 600€ monatlich belastete konnte ich mein Taxigeschäft nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll weiterbetreiben.Als ehemals selbstständiger bekam ich keine staatliche Unterstützung. Nicht einmal Harz 4 . Ich ernährte mich am Ende buchstäblch von Abfällen. Ich fuhr am 22.09.2010 nach Amsterdam um es mit einer Überdosis zu Ende zu bringen.Doch es ging kläglich daneben.
Ich habe es überlebt. Ich traf zufällig einen Menschen , der für mich bis heute ein Gottesgeschenk geblieben ist.Seit ich meine neue Freundin kenne, ist das Glück mit mir. Ich habe einen festen Arbeitsplatz gefunden, bin wieder gesetzlich Krankenversichert und frei von sämtlichen Drogen und auch frei von SVV.
Schotterblume,hat mir bei der Aufarbeitung meiner Biographie sehr geholfen, sei es durch Informationen auf dieser Webseite oder auch nur durch das Gedicht "Zeitbombe" von Dagmar Minor.
Vielen Dank für Alles.


Die Wunden heilen02.05.2011 11:38
Name Sylvia
E-Mail loba.solitaragmx.de
Es ist zu schaffen - dem kann ich nun, nach 1,5 harten Jahren klinischer und ambulanter Therapie zustimmen. Die Wunden sind verheilt, aber die körperlichen und seelischen Narben bleiben. Und sie sind empfindlich. Also habe ich mich von den Verursachern getrennt. Einerseits physisch: Ich will ihnen - meinen beiden Erzeugern - nie wieder begegnen. Nur so kann ich verhindern, dass die Narben wieder zu Wunden werden.
Aber ich habe mich auch psychisch von den Tätern getrennt. Ein 20 Jahre dauernder Prozess. Von Hass zu Wut zu Verzweiflung, dann Trauer um ein verlorenes Leben von 54 Jahren, zuletzt Mitleid und schließlich Vergebung. Nun bin ich 55,5 Jahre alt und kann sagen: Es ist geschafft! Ich bin zwar invalide, körperlich am Ende, aber noch gibt es Schönes, dass ich nun endlich genießen kann.
Es ist nie zu spät, alles zu wagen, um sich zu retten!
Seite vor →

zum Seitenanfang

© Schotterblume e.V.